Buddha für Kinder

Wow, vielen Dank für Eure Unterstützung!!! Ich habe mich so über Eure positiven Rückmeldungen und Käufe gefreut!

Ich selbst finde es so wertvoll, die Achtsamkeit und das Mitgefühl für sich und andere schon im Kindesalter zu stärken. So oft höre und lese  ich von Ängsten und Depressionen/ Burnout von Kindern bzw. Jugendlichen. Kinder werden schon so früh zu Maschinen gemacht, die in unserer Gesellschaft funktionieren sollen. Es wird ein Idealbild als Norm kreiert, dass die wenigsten von uns erreichen. Die Reaktionen sind insbesondere bei Kindern Rebellion oder Rückzug bzw. Ablehnung seiner eigenen Persönlichkeit. Beide führen letztendlich dazu, dass sie sich nicht gesehen fühlen und unglücklich sind. So ging es mir in meiner Kindheit auch.

Damit sich Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihrem Selbstwertgefühl positiv entwickeln können, habe ich diese Karten als tägliche Inspiration aus meinem Herzen heraus entworfen.

Das ganze Kartendeck kannst Du als pdf zum Download zum Drucken und Selberschneiden oder als fertig gedruckte Karten im Visitenkartenformat und -qualität hier bestellen:

https://ayurtara.com/mein-angebot/online-produkte/

 

Möge jedes Kind glücklich sein.

Möge kein Kind leiden.

Möge jedes Kind ein Leben voller Freude haben.

 

Mutmacher und Seelenkraft für kleine und große Kinder

Passend zum ersten Neumond in diesem Jahr möchte ich Dir mein neues Online-Produkt vorstellen:

Inspiriert durch meinen Sohn (6), der es liebt, von meinen spirituellen Karten mit mir Botschaften für den Tag zu ziehen und zu lesen, kam ich auf die Idee, Achtsamkeitskarten für Kinder zu kreieren.

Die meisten Kartendecks sind doch eher auf Erwachsene ausgerichtet, womit Kinder noch nicht so viel anfangen können. Also, was tun? Ich habe mir eher außerhalb von einer bestimmten Religion stehende spirituelle Botschaften gewünscht, die die Achtsamkeit, das Selbstwertgefühl und das Vertrauen in die eigene Persönlichkeit des Kindes stärkt. Zugleich möchte ich Ruhe und Kreativität fördern. Und Freude!!! Kleine und große Kinder bekommen so viele Impulse und Anforderungen von außen und so wenig Möglichkeiten zur Entspannung, Ruhe, Achtsamkeit und wohlwollenden Umgang mit ihren Gefühlen. Verbunden mit Mandalabildern zum Ausmalen fördern die Karten den Zugang zur inneren Stimme.

Das e-book zum Ausdrucken umfasst 33 wunderschöne Mandalas zum Ausmalen mit jeweils einem Inspirationssatz für den Tag. So können Eltern und Kind über die Gefühlswelt des Kindes in Kontakt kommen und Kinder Achtsamkeit und Selbstreflexion üben.

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Wer nur die Karten möchte, kann diese postalisch im Visitenkartenformat aus stärkerem Papier bekommen.

Das e-book „Tägliche Inspirationen mit Mandalas zum Ausmalen für kleine und große Kinder“ gibt es für 14,- €, die Karten zum Ziehen mit kindgerechten Inspirationssätzen für 7,- €. Möchtest Du beide zusammen, kannst Du diese für 18,- € erwerben.

E-Book „Tägliche Inspirationen mit Mandalas zum Ausmalen für kleine und große Kinder“

Wunderschöne Mandalas zum Ausmalen mit kindgerechten Inspirationssätzen zur Schulung der Achtsamkeit und Selbstreflexion und Stärkung des Selbstwertgefühls, 36 Seiten

€14,00

Inspirationskarten für kleine und große Kinder

Inspirationssätze für kleine und große Kinder geben Mut, Kraft, innere Stärke und Freude für den Tag, 39 Karten als E-Cards zum Selbstausdrucken und Schneiden

€7,00

E-Book und Karten „Tägliche Inspirationen für kleine und große Kinder“

E-Book „Tägliche Inspirationen mit Mandalas zum Ausmalen für kleine und große Kinder“ (36 Seiten) zzgl. den Inspirationskarten (39 Karten) zum Selbstausdrucken und Schneiden

€18,00

 

Alles Liebe für Dein Kind!

Deine Annette

AyurTara geht online

Es ist vollbracht: mein erstes Online-Baby ist geboren!!! Ich habe zwar keine 40 Wochen gebraucht, aber doch gute 2 Monate! 😉

Es hat mir so viel Freude gemacht, zu schreiben und mein Wissen über Ayurveda im allgemeinen und ayurvedische Ernährung im Besonderen speziell für hochsensible Menschen zusammen zu tragen und Dir zur Verfügung zu stellen. Mein e-book „Ernährung nach Ayurveda für hochsensible Menschen“ enthält die philosophischen und physiologischen Grundlagen des Ayurveda, die Sichtweise der Ernährung und Empfehlungen für allgemeine Nahrungsmittel, Gewürze und Heilkräuter, um die hohe Vata-Energie bei hochsensiblen Menschen zu besänftigen. Du erhältst einfach umsetzbare Rezepte, mit denen Du mehr Erdung und Stabilität bekommst. Das hochsensible System aus Körper, Seele und Geist bringst Du so wieder ins Gleichgewicht.

Bist Du neugierig geworden? Dann hol Dir doch einfach hier meine kostenlose Leseprobe.

Viel Spass dabei!

 

Es werden sicherlich noch andere Online-Produkte folgen, mit denen ich Dir Empfehlungen aus dem Ayurveda und der buddhistischen Meditation weitergeben möchte, um mit Deiner Feinfühligkeit ein Leben voller Harmonie, Glück und Lebensfreude zu führen!

 

Liebe Dein Leben! Liebe Deine Hochsensibilität!

Hochsensibilitätskongress in Schneverdingen

Heute möchte ich vom InspirationDay des 1. Live Hochsensibilitätskongresses am 01.07.2017 in Schneverdingen in der Lüneburger Heide berichten.

Nach langer Autofahrt von Bad Vilbel nach Schneverdingen (ca. 7 Stunden inkl. 2 Pausen) kommen wir endlich in unserem Hotel in Schneverdingen an. Rundherum grün und frische Regenluft: schön!!! Wir, das sind mein Sohn und ich. Wir beziehen unser schönes Hotelzimmer mit Balkon und im London-Style dekoriert: London Bild, London Bordüre, London Nachttische, London Nachttischlampen, London Hängelampen… Ein bißchen viel London für meinen Geschmack… Ich war einfach nur froh, nach der langen Sitzhaltung in die Horizontale gehen zu können.

Später haben wir dann auch schon die erste Kongressteilnehmerin kennengelernt, sie kam aus Ulm angereist. Ach, war ich froh, dass wir „nur“ aus dem Rhein-Main-Gebiet kamen. 😉 Sie kam mit dem Zug und bat um eine Mitfahrgelegenheit. So haben wir uns dann für den nächsten Morgen verabredet.

Das Gelände des Veranstaltungsortes Camp Reinsehlen war sehr weitläufig, so richtig zum Luft holen und ausbreiten. Das Wetter war zwar bestimmt von konstantem seichtem Nieselregen, aber wenn es heiß gewesen wäre, hätten wir wahrscheinlich auch gejammert. Vorbei an grünen Wiesen und einem Lavendellabyrinth sind wir im Veranstaltungsgebäude zur Anmeldung angekommen. Es waren schon einige da, so dass es keinen Stau an der Anmeldetheke gab. Wir hatten genügend Zeit, uns einzustimmen und einzufühlen, bis die Begrüßung der Veranstalterin Kathrin und Stefan Sohst sowie Sabine Sothmann stattfand.

Hier siehst Du den Ablauf des Tages

Die sog. Keynote, einen sehr lebendigen Einstimmungsvortrag, hat Barbara Messer vorgetragen. Sie ist schon selber durch Höhen und Tiefen gegangen und hat aus ihren Erfahrungen 10 Überlebensstrategien für sich herausgearbeitet. Diese will ich hier kurz nennen:

1. Halt einfach an.

2. Iss etwas.

3. Nimm es an, wie es ist.

4. Eins nach dem anderen

5. Du kannst dieses oder jenes tun.

6. Es geht immer weiter.

7. Es könnte noch schlimmer kommen.

8. Sorge für absolute Sicherheit.

9. Habe immer einen Plan B.

10. Es ist egal, was die anderen denken.

Ich habe mir dann aus dem vielfältigen Angebot vier Vorträge/ Workshops ausgesucht, von denen ich kurz berichten möchte.

Zunächst war ich bei Petra Tomschi zum Thema „ADHS und/oder Hochsensibilität“.

Bei beiden liegt eine Aufmerksamkeitsstörung vor, so dass das ADHS-Syndrom mit der Hochsensibilität schnell verwechselt werden kann. ADHS beinhaltet aber vorwiegend eine Einschränkung der Aufmerksamkeitssteuerung und Handlungsplanung und ist von Hyperaktivität, Unruhe, Unaufmerksamkeit, Impulsivität und fehlendem Handlungsaufschub gekennzeichnet. Bei einem hochsensiblen Menschen sind im Unterschied dazu eine Tiefe und Vielschichtigkeit von Gedanken, eine intensive und differenzierte Wahrnehmung des Umfeldes, emotionale Berührbarkeit und feine Antennen für die Gefühle und Stimmungen anderer zu erkennen.

Die zweite Veranstaltung war ein interaktiver Vortrag mit dem Thema „Hochsensible Menschen im Coaching“ von und mit Ulrike Hensel. Sie ist selbst Coach für hochsensible Menschen und Autorin zu diesem Thema. Ihren Vortrag hat sie in 5 Abschnitte unterteilt.

1. sich als HSP entdecken und dann???

Beziehung zu sich selbst (Autonomie)<——>Beziehung zu anderen (Bindung)

Zunächst ist es wichtig, zu wissen, wer ich bin, welche Bedürfnisse ich habe, um sie den anderen gegenüber zu kommunizieren.

2. Wie Stärken besser nutzen, wie mit Schwächen umgehen?

4 Indikatoren für Hochsensible

1)Verarbeitungstiefe

2)Übererregbarkeit

3)Emotionale Intensität

4)Sinnessensibilität

3. Wie sein Leben gestalten, welche Tätigkeiten ausüben?

Berufung leben —> in diversen Tätigkeiten

  • bezahlte Berufstätigkeit
  • Weiterbildungen
  • Hobbys
  • Familie, Freunde, Bekanntenkreis
  • Verein
  • Ehrenamt, politisches Engagement

-> egal was, Hauptsache es wird ein Sinn aus der Tätigkeit gezogen

Eine Gruppenzugehörigkeit ist wichtig!

Durch neue Erfahrungen ins Tun kommen!

Bei einer Berufsausübung ist weniger die Tätigkeit an sich, sondern vielmehr die Arbeitsbedingungen und das soziale Umfeld zu Vorgesetzten und Kollegen wichtig.

4. Wie Übererregung reduzieren?

Hochsensible Menschen haben viele Stärken:

KreativitätWerteorientierungIntuitionFeingefühlEinfühlungsvermögenGefühlstiefe (emotionale Intensität)Denkfähigkeit (Verarbeitungstiefe)Wahrnehmungsbegabung (Sinnessensibilität)

—>Übererregbarkeit

Die optimale Stimulation liegt in dem Bereich, in dem man sich leistungsfähig, kreativ und zufrieden fühlt. Tun wir zu wenig, kommt Langeweile auf. Tun wir zu viel, entsteht Stress und Frust.

Der Wohlfühlbereich, der Bereich mit der optimalen Stimulation, ist bei hochsensiblen Menschen wesentlich niedriger als bei normalsensiblen Menschen.

Hier ist es wichtig, auf die kleinen Signale zu hören, meistens hören wir sie erst, wenn der Körper rebelliert. Dies gelingt mit Achtsamkeit, dem Innehalten und viel Selbstliebe.

5. Wie sich besser abgrenzen?

Selbstfürsorgliche Abgrenzung gegenüber emphatischer Hilfsbereitschaft

Ignoranz/ Isolation gegenüber Erschöpfung/ Selbstaufopferung


Nach der Mittagspause ging es weiter mit Marion Stöckle und ihrem „Mentaltraining für Hochsensible“

1) Sei Dir Deiner Selbst bewußt —> mit Stärken und Schwächen

Ein Zeichen für Selbsterkenntnis: Lächeln, Strahlen

2) Sich selbst annehmen und lieben

*das Einzigartige erkennen: JA zum Leben. JA zu mir.

*Du bist kostbar, einzigartig, wundervoll

3) Den eigenen Platz finden

*Schaffe Dir ein Umfeld, das Dir entspricht

*Du bist nicht falsch, nur am falschen Ort

*Schaffe Dir das Umfeld, das Du brauchst und halte Dich von Energieräubern fern

—>Es ist alles vorhanden, es kommt auf den Fokus an.

4) Die Schwäche zur Stärke machen

*Wo ein Fluch, da ein Segen

*Wandlung (Alchemie)

*Wo Du schwach bist, bist Du stark

5) Mentale Stärke entwickeln für alle Lebenslagen

*Innere Ruhe und Klarheit

*Innere Stärke und Kraft

*Freude am Leben und dem Wissen „ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ —>Vertrauen, Urvertrauen

*An Herausforderungen wachsen

Praktische Tipps

1. Mentale Ausrichtung: Was will ich?

2. Tiefatmung: Zu jeder Zeit bei Dir sein

3. Autosuggestion: Positiver Selbstzuspruch „Ich kann das“

Der letzte Workshop von Dorothee Zapke zum Thema „Sichtbarkeit und authentische Präsenz für hochsensible Menschen“ war mein persönliches Highlight. 🙂

Wir sind hier sehr in die Praxis gegangen und Übungen zu den Themen Mimik, Körpersprache, Stimme zur Erhöhung der Sichtbarkeit gemacht. Insbesondere die Regulation zur Tonhöhe, Blickkontakt und emotionalen Ausdruck haben wir eingeübt. Auch hier ist wieder die tiefe Bauchatmung wichtig, sie erzeugt eine entspannte tiefe Stimme und Emotionen des anderen kommen nicht (so schnell) an mich ran, weil ich ganz bei mir bleibe und dem Gegenüber keine durchlässige (wie dem Brustkorb) Angriffsfläche biete.

Also, alles in allem war es ein wirklich toller Tag mit vielen neuen Impulsen, Gesprächen und Erfahrungen eines Gemeinschaftsgefühls unter Hochsensiblen. Schade, dass ich nicht alle Angebote nutzen konnte.

Das Kinderprogramm war auch echt super: es wurde gebastelt, gemalt, gespielt, es gab Angebote wie Yoga und Achtsamkeit für Kinder und ein Wald- und Naturprogramm. Vielen Dank dafür, sonst hätte ich diesen Kongress nicht genießen können!!!

Meine 3 Tipps, wie Du mit Ayurveda ein Leben in Harmonie mit Dir selbst und Deinen Mitmenschen führen kannst

  1. Erkenne Deine Bedürfnisse

 

Als hochsensibler Mensch nimmst Du besonders viel (Quantität) und besonders intensiv (Qualität) wahr. Deine körpereigenen Wahrnehmungsfilter sind stark herabgesetzt, daher muss Dein Gehirn mehr Informationen, Reize und Eindrücke verarbeiten als bei Menschen mit stärkeren Wahrnehmungsfiltern. Daher ist es nur logisch, dass Du schneller unter Erschöpfung, Tinnitus, Schmerzzuständen, innere Unruhe leidest bis hin zu Ängsten und depressiven Phasen. Diese sind alles Symptome, die von einem Vata-Überschuss herrühren. Die Vata-Energie ist gekennzeichnet vom Luft- und Raumelement. Die Eigenschaften sind daher leicht, kühl, schnell, rau, diffus, sprunghaft. Vata entspricht dem Bewegungsprinzip.

Um Vata zu besänftigen, empfiehlt Ayurveda Dir eine regelmäßige und beständige Ernährungs- und Lebensweise. Der Tag sollte…

Möchtest Du mehr erfahren, dann trag Dich hier unten gleich in das Kontaktformular ein!!!:-)

Meditation für Hochsensible (Teil 2)

Viele hochsensible Menschen leiden an schneller Erschöpfung, depressiven Verstimmungen und Ängsten.

Dies rührt aus meiner Sicht vor allem aus der Reizüberflutung und der in der westlichen Welt vorherrschenden nach außen gerichteten Lebensweise. Vergnügungen und Befriedigung der Langeweile, inneren Leere und Unzufriedenheit werden oft in Konsumgütern, den zahlreichen Freizeitangeboten wie Kinos, Diskotheken, Konzerten, Festivals, Abenteuer- und Indoorspielplätzen etc. gesucht. Hier lautet die Devise: schneller, höher, weiter, mehr… Es fängt schon bei den Kindern an, die dieses oder jenes Playmobil oder Lego unbedingt haben müssen, weil es der beste Freund/ die beste Freundin auch hat. Später kommen dann die Klamotten oder Fahrgeräte dazu oder der tolle Freizeitpark. Bei den „Großen“ sind es dann auch neue Klamotten, der neueste 3D-Fernseher oder das neue Auto oder das tolle Haus!!! Werden die Wünsche erfüllt, stellt sich der gewünschte Glückszustand jedoch nur kurzfristig ein und ist nach ein paar Tagen wieder verflogen. Die Langeweile und Unzufriedenheit kommt wieder und das nächste Objekt der Begierde wird angepeilt. So befindet sich dieser nach außen gerichtete Mensch und damit eine ganze Gesellschaft, angefangen im Kindesalter, im Dauerstress. Wenn nun Selektierungsfilter im Geist fehlen oder stark herabgesetzt sind, wie das bei hochsensiblen Menschen der Fall ist, sind die oben angegebenen Symptome die natürliche Konsequenz.

Wenn Dir das bekannt vorkommt und Du auch unter Ängsten und Erschöpfungszuständen leidest, möchte ich Dir heute eine Meditation aus dem tibetischen Buddhismus vorstellen: die Meditation der Grünen Tara. Du musst kein Buddhist sein, um diese Meditation auszuüben, gehe nur mit etwas Offenheit heran und schaue, ob sich die Meditation gut für Dich anfühlt.

Die grüne Tara verkörpert das aktive Mitgefühl aller Buddhas und soll vor den acht Arten der Angst schützen. Desgleichen soll sie die ursprüngliche Weisheit vermehren und wird für ihre wunscherfüllenden Qualitäten gepriesen. Es wird ihr eine besondere Schnelligkeit bei der Erfüllung von Wünschen und dem Schutz vor Gefahren zugeschrieben, was durch ihre zum Aufstehen bereite Sitzhaltung symbolisiert wird. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Grüne_Tara)

Die acht Arten der Angst, die im tibetischen Buddhismus mit Symbolen ausgedrückt sind, entsprechen im Innern Stolz, Verblendung, Zorn, Neid, falsche Ansichten, Geiz, Begierde und Zweifel. Diese kann man auch in unsere Welt übertragen wie Versagens-, Existenzängste, die Angst vor dem Alleinsein oder vor Krankheit, Alter und Tod.

Übung:

Setz Dich mit aufrechtem Rücken entweder auf Dein Meditationskissen oder einen Stuhl, die Hände liegen mit nach oben geöffneten Handflächen, die rechte auf der linken in Deinem Schoß.

Atme dreimal tief ein und aus, wie in der Übung im 1. Teil dieses Beitrages. Lasse auftauchende Gedanken weiterziehen und konzentriere dich immer wieder auf Deinen Atem.

Nun stelle Dir ungefähr eine Elle über Deinem Kopf die grüne Silbe TAM vor. Dies ist die Silbe aus der Tara hervorgeht. Nun stelle Dir vor, wie Licht aus dem TAM ausstrahlt und alles Positive aus dem Universum und von erleuchteten Buddhas einsammelt. Dann entsteht aus dem TAM die Grüne Tara, die von allen Ängsten, Gefahren und Leiden befreit. Ihr Körper ist von blaugrüner Farbe, die rechte Hand in der Haltung der Freigebigkeit, die linke hält eine Utpalablume, eine Blume, die sich nur erleuchteten Wesen zeigt. Ihr linkes Bein ist angewinkelt und das rechte leicht ausgestreckt. Sie ist sofort bereit, Dir zu helfen.

Du kannst zu ihr sprechen: Oh edle Tara, Du große Befreierin, vor Dir verneige ich mich.

Dann rezitiere ihr Mantra:

OM TARE TUTTARE TURE SOHA

OM: Tara erwachter Körper, Rede und Geist

TARE: Befreiung von der bedingten Welt

TUTTARE: Zerstreuung der acht großen Ängste

TURE: Befreiung von allen körperlichen und geistigen Krankheiten 

SOHA: Ende des Mantras, Vollendung des Weges

Nachdem Du dieses so oft es Dir möglich ist, gesprochen oder gesungen hast, löst sich alles um Dich herum in die Grüne Tara auf. Dann löst sich die Grüne Tara in Licht auf und verschmilzt mit Dir. Du ruhst für eine Weile im gelassenen natürlichen Zustand des Geistes. Dann öffnest Du die Augen und kommst langsam wieder in Deinem Raum an.

Möge die Kraft der Grünen Tara auch Dir hilfreich zur Seite stehen. Mögest Du glücklich sein!

Ich empfehle Dir, diese Meditation regelmäßig zu üben und einfach zu schauen, ob und was sich verändert. Mir persönlich hat sie sehr geholfen, durch seelische Tiefen hindurch zu gehen und zu meinem Selbstwert und meiner Selbstliebe zu finden.

 

Mit Dank an Till Ahrens, der diese Meditation  zur richtigen Zeit in mein Leben brachte _(!)_

Meditation für Hochsensible (Teil 1)

In der Meditation verbinden wir uns mit unserem Bewusstsein. Wir achten dabei insbesondere auf unseren Atem, der als „Prana“ pure Lebensenergie ist.

Solange wir atmen, leben wir. 

Solange wir atmen, haben wir die Möglichkeit, unser Leben in eine positive Richtung zu lenken. 

Solange wir atmen, können wir uns entscheiden, ob wir jedem Gedankengang in unserem Kopf folgen oder ob wir eine ruhige und ausgeglichene Geisteshaltung erlangen wollen.

Durch Meditation lernen wir, uns zu entspannen, zur Ruhe zu kommen. Insbesondere Ängste und depressive Gemütszustände können durch Meditation verringert werden.

 

Übung:

Als Vorbereitung sorge für einen möglichst störungsfreien Raum: keine Klingel, kein Telefon, keine Unterbrechungen durch die Familie oder sonstige MitbewohnerInnen.

Setz Dich ruhig auf ein Meditationskissen (wenn Du eins hast) oder auf einen Stuhl. Wenn Du ein Meditationskissen hast, setze dich mit gekreuzten Beinen, das rechte vor dem linken oder aber im Kniesitz. Wenn Du auf dem Stuhl sitzt, sitze auf der vorderen Hälfte des Stuhls mit leicht geöffneten Beinen, beide Fußsohlen stehen fest verankert auf dem Boden.

Der Rücken ist gerade, das Kinn leicht angezogen. Die Hände ruhen mit nach oben geöffneten Handflächen im Schoß, die rechte ruht auf der linken.

Nun nimm 3 tiefe Atemzüge bis in den Bauch hinein, um bei Dir selbst anzukommen. Nimm wahr, wie der Atem durch die Nase einströmt und den Brustkorb und Bauchraum ausfüllt. Die Bauchdecke wölbt sich dabei leicht nach vorn. Halte einen Moment den Atem an, dann lässt Du den Atem wieder ausströmen und beobachte, was mit Deinem Körper passiert. Die Bauchdecke senkt sich wieder, der Brustkorb leert sich, die verbrauchte Luft gelangt wieder durch den leicht geöffneten Mund nach außen. Wiederhole diesen Vorgang noch ein paar Male und beobachte dabei Deinen Körper. Beim Einatmen gelangt frische Luft in Deine Körperzellen, beim Ausatmen gelangt verbrauchte Luft wieder nach außen.

Wenn die Aufmerksamkeit von Deinem Körper weg zu Deinen Gedanken geht, stelle es fest und lasse diese weiterziehen wie Wolken am Himmel, die sich ständig verändern und komme wieder sanft zurück zu Deinem Atem und Deinem Körper. Nehme wahr, was ist, vielleicht erlebst Du sogar eine Leichtigkeit und Frische in Deinem Geist.

Versuche dies täglich für ca. 3 bis 5 Minuten, nach und nach kannst Du Deine Meditationszeit ausweiten.

Im zweiten Teil werde ich eine buddhistisch orientierte Meditation vorstellen, die besonders dazu geeignet ist, die bei uns Hochsensiblen auftauchenden Ängste und geistigen Erschöpfungszustände zu verringern bzw. zu entfernen.