Was tun, wenn Dein Vata zu stark ist?

In unserer heutigen schnelllebigen Zeit leiden viele Menschen an einem Ungleichgewicht ihrer Vata-Energie. Besonders hochsensible Menschen jeden Alters spüren dies besonders, da wir ohnehin schon einen hohen Anteil in unserer Grundkonstitution haben, der durch äußere Faktoren (Überlastung, Termindruck) und Sinneseindrücke (laute Geräusche, zu viele visuellen Eindrücke durch Fernsehen, Computerarbeit, Smartphone, unangenehme Gerüche etc) schnell erhöht wird und wir damit aus dem Gleichgewicht kommen.

Vata setzt sich hauptsächlich aus den Elementen Luft und Raum zusammen. Der Ayurveda geht davon aus, dass ein Ungleichgewicht der Vata-Energie für den Großteil der Krankheiten verantwortlich ist. 

Wie erkennst Du, dass Du ein Ungleichgewicht bzw. eine Vata-Störung hast?

Hier sind einige Anhaltspunkte:

Fühlst Du Dich in letzter Zeit häufiger unruhig und nervös?

Hast Du öfter so viele Gedanken, dass Du Dich nicht richtig konzentrieren kannst?

Stören Dich laute Geräusche in letzter Zeit besonders?

Wird Dir öfter schwindlig, als es normalerweise der Fall ist?

Hast Du Gewicht verloren, ohne bewusst etwas in Deiner Ernährung verändert zu haben?

Ist Deine Haut zur Zeit besonders druckempfindlich oder besonders trocken und wird leicht rissig?

Tun Dir öfter Deine Gelenke weh oder bekommst Du oft Krämpfe?

Fühlst Du Dich häufig steif und verspannt?

Hast Du in letzter Zeit öfter Druckkopfschmerzen?

Ist Dein Appetit unregelmäßig?

Trinkst Du ausreichend?

An diesen Fragen kannst Du Dich orientieren, um festzustellen, ob Deine Vata-Energie noch im Gleichgewicht ist. Wenn Du 5 oder mehr Fragen eindeutig mit JA beantworten kannst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Dein Vata zu hoch ist und damit eine Vata-Störung vorliegt.

Wie kannst Du Dein Vata nun wieder in seine natürliche Balance bringen?

Der Ayurveda empfiehlt hier eine regelmäßige Lebensführung, insbesondere 3 regelmäßig eingenommene Mahlzeiten am Tag, die in Ruhe eingenommen werden sollten. Insbesondere solltest Du hier auf warme ölige, frisch gekochte Speisen achten. Die Nahrung sollte vorwiegend die Geschmacksrichtungen Süß, Sauer, Salzig enthalten. Empfohlene Gewürze sind Zimt, Kardamom, Kreuzkümmel, Ingwer, Gewürznelken, Senfkörner und nicht zu viel schwarzer Pfeffer. Anregende Genussmittel wie Kaffee, schwarzen oder grünen Tee oder Alkohol solltest Du vermeiden. Ich kann Dir jedoch sehr einen Tee mit Tulsi (heiliges Basilikum) sehr empfehlen, er hat eine sehr beruhigende Wirkung.

Des Weiteren solltest Du Dich warmhalten, wenn möglich eine Körperölung mit warmen Sesamöl vor der Dusche am Morgen durchführen, nicht zu viel Sport treiben, sondern für Ruhe und Entspannung sorgen. Sanfte Sportarten wie Yoga, Pilates, Tai Chi, Qi Gong oder ein Spaziergang in der Natur sind ideal. Gehe rechtzeitig ins Bett, gegen 22 Uhr, und sorge für ein entspannendes Abendritual, z.B. Tee trinken, Meditation, ruhige Musik hören oder eine Fussmassage mit warmen Sesamöl. 

Bei dieser Gelegenheit möchte ich Dir mein E-Book „Ernährung nach Ayurveda für hochsensible Menschen“ ans Herz legen. Hierin sind sowohl allgemeine als auch spezielle Ernährungsempfehlungen für besonders feinfühlige Menschen auch mit einigen Rezeptideen enthalten. Du bekommst es zum reduzierten Preis von 7,- €. Schau mal in meinem Shop vorbei: AyurTara-Shop.

Möchtest Du darüberhinaus noch eine persönliche Beratung? Für ein für Dich kostenfreies Kennenlerngespräch stehe ich Dir gerne zur Verfügung. Schau mal hier: https://ayurtara.com/kontakt/

In diesem Sinne eine entspannte Zeit!

Alles Liebe 

Annette

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Ein ayurvedisches Gedicht

Heute möchte ich mit Dir ein ayurvedisches Gedicht teilen, dass ich in meinen Trainingsunterlagen aus Indien vor kurzem gefunden habe. Verfasser ist unbekannt. Es hat mich sehr berührt, Dich auch?

Hymn to the healers (An Ayurveda Poem)

Seeking truth

We begin with prayer

To balance the earth, the fire and air.

Our cells respond. 

the blood like ancient rivers, flows back in to the cosmic sea

From which arose a wisdom

So old, so nurturing and sweet. 

Which assures the seeking heart

„you are exactly what you eat.“

The healer

Must at first be healed,

For the urgent task

(to make fate unsealed)

needs healers who touch the hearts and wounds:

As doctors, nurses and shamans

Make their rounds, we too must cure

The poisons of the ones who sleep –

Our Medicine is Earth, administered with love.

Let this forever be the oath we keep.

Take care then, 

and tend you fire well;

To burn the Ama

and escape the hell

of greed, curl hatred, jealousy and lust

To find the sacred beauty 

In which we trust ourselves.

Divine, we build cell by bone

This temple that contains the soul

and keeps it till we journey home.

 

… und nun der Versuch einer deutschen Übersetzung:

 

Loblied an die Heiler (Ein Ayurvedisches Gedicht)

Um die Wahrheit zu suchen

beginnen wir mit einem Gebet, 

um Erde, Feuer und Luft auszugleichen.

Unsere Zellen reagieren darauf.

Unser Blut wie alte Flüsse fliesst zurück ins kosmische Meer.

Daraus entsteht eine Weisheit, 

so alt, nährend und süß;

und dem suchenden Herz versichert

„Du bist genau das, was Du isst“.

Der Heiler muss zuerst selbst geheilt sein

für die dringende Aufgabe

(das Schicksal sichtbar zu machen)

brauchen wir Heiler, die die Herzen und Wunden berühren:

als Ärzte, Pfleger und Schamanen 

machen sie ihre Runden.

Wir müssen auch die Gifte heilen von denjenigen, 

die schlafen –

Unsere Medizin ist Erde, verabreicht mit Liebe.

Das ist der Eid, den wir ewig halten wollen.

Sorge gut für dich 

und halte Dein Feuer gut am Flackern,

um Ama zu verbrennen und der Hölle von Habgier, Feindschaft, Neid und Sinneslust zu entkommen.

Um die heilige Schönheit zu finden, in der wir uns gegenseitig vertrauen.

Göttlich bauen wir von Zelle zu Knochen diesen Tempel, der unsere Seele enthält und sie behält, bis wir nach Hause zurückkehren.

 

Namasté

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Chyavanprash – ein Booster fürs Immunsystem

Gerade jetzt zur kalten Jahreszeit, wo sich vermehrt Kapha bei gleichzeitigem Anstieg von Vata im Körper anreichert, ist unser Körper besonders anfällig für Erkrankungen im oberen Brustbereich wie Erkältungen und grippale Infekte. Das Immunsystem wird schwächer, wir brauchen mehr Kraft, um den klimatischen Bedingungen von Regen/Schnee, Wind und Kälte zu trotzen. 

Wenn Vitamine in der Ernährung in Form von frischem Obst und Gemüse nicht mehr ausreichen, hat der Ayurveda einen wirklichen Vitaminbooster, der für Erwachsene und Kinder gleichermassen geeignet ist: Chyavanprash. 

Chyavanprash, benannt nach Chyavana, einem alten Mann, der von den Götterärzten in einen agilen Jüngling verwandelt wurde, so die vedischen Schriften. 

Es besteht hauptsächlich aus der Frucht Amla und wird deshalb auch oft Amla-Mus genannt. Amla oder Amalaki, die indische Stachelbeere, emblica officinalis, ist eine Frucht mit hohem Vitamin-C-Gehalt. Sie hat einen vorwiegend sauren Geschmack, schmeckt aber auch süß, bitter, zusammenziehend und scharf. Sie senkt vor allem Pitta und Vata. Es ist das beste Rasayana, d.h. es trägt zur Verjüngung des Körpers und des Geistes bei, stärkt das Immunsystem, verringert die Säurebildung im Körper, gut für den Stoffwechsel und für Augenkrankheiten.

Neben Amla sind in Chyavanprash noch ca. 80 andere Zutaten enthalten wie beispielsweise Rohrohrzucker, Honig, Ghee, Pippali (langer Pfeffer), Kardamom, Safran, Zimt, indischer Lorbeer, Ashwagandha, Shatavari, Sandelholz und viele andere mehr. 

Zusammen ergibt es eine würzig süße Paste, die Du entweder direkt von einem Teelöffel einnehmen kannst oder Du vermischt sie in Tee oder Milch oder im Müsli/Frühstücksbrei. Auch als Brotaufstrich kannst Du sie einnehmen.

Ich nehme derzeit das Chyavanprash von Dabur, das ich mir aus Nepal mitgebracht habe. Es gibt aber auch einige Reformhäuser bzw. Online-Shops, wo Du Chyavanprash in Bio-Qualität bestellen kannst z.b. bei Amla Natur.

Komme gestärkt durch den Winter mit Ayurveda!

Mit Ayurveda durch den Winter

Jetzt ist es so richtig Winter, in Süddeutschland und Österreich liegt sehr viel Schnee. 

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Im Ayurveda sind wir seit dem 22. Dezember im späten Winter Shishira, der bis zum 21. Februar anhält. Wind, Wolken und Regen sorgen für Kälte und Feuchtigkeit. Es reichert sich immer mehr Kapha in der Natur und dem Körper an. Pitta ist jetzt ausgeglichen. Vata steigt an, deshalb ist auf eine Vata-reduzierende Ernährung- und Lebensweise geachtet werden.

– Iss keine leichten Nahrungsmittel

– Nimm keine kalte, scharfe, bittere und zusammenziehende Nahrungsmittel und Getränke zu Dir.

– Zu empfehlen sind süße, saure, salzige und ölig-fettende Nahrungsmittel. Rohrzucker, Honig, Reis, Öle, Ghee, heißes Wasser und Milch sorgen für ein langes Leben.  

Jetzt ist die Sonne auch ihrer nordwärtigen Bewegung, die die Dehydration der Natur bewirkt. Der Wind verringert nun immer mehr die Kraftreserven der Menschen. Dies führt zu einer hohen Infektanfälligkeit, Verschleimungen im oberen Brustbereich und Antriebsarmut, auch hervorgerufen durch das geringe Sonnenlicht. Halte Dich daher nicht lange im kalten Wind auf, bleib stattdessen zu Hause. Trage warme Kleidung. Empfehlenswert sind die Durchführung von warmen Ganz- oder Teilkörpermassagen (Abhyanga) und Schwitztherapien (Sauna).

Sofern Du bereits schon einen Infekt erwischt hast oder noch besser diesem vorbeugen willst, kann ich Dir die „goldene Wundermilch“ empfehlen:

Kurkumamilch 

Diese „Wundermilch“ hilft bei Erkältungen, Antriebsarmut und schützt vor vielen Krankheiten. Sie legt sich wie ein Schutzfilm im Mund- und Rachenraum und erschwert die Ausbreitung von Viren und Bakterien. 

Grundrezept für Kurkumamilch 

Du brauchst 300 ml Mandelmilch (oder andere pflanzliche Milch), 1,5 TL Bio-Kurkumapulver, 1 TL natives Kokosöl, 1 Messerspitze schwarzer Pfeffer, 1 Messerspitze zerstoßener Kardamom (ich nehme die Samen aus 3 Kapseln), 1 Messerspitze Zimt und etwas aufgeriebener frischer Ingwer oder getrockneter Ingwer, evtl. etwas Wasser zum Verdünnen und Agavendicksaft oder Honig zum Süßen. 

  1. Erwärme die Milch, bis sie noch gut trinkbar ist.
  2. Nimm sie dann vom Herd und gib die Gewürze und das
    Kokosöl hinein. Rühre alles kräftig um.
  3. Anschließend kannst Du zum Süßen noch etwas Agavendicksaft oder Honig hineingeben.

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Dieses Rezept findest Du in meinem E-Book „Ernährung nach Ayurveda für hochsensible Menschen“.

Bestellen kannst Du es in meinem Shop.

Ayurvedische Tipps für den Frühling

Während wir in Deutschland noch etwas auf die warmen Temperaturen des Frühlings, beginnt der ayurvedische Frühling (Vasanta) bereits am 22.02. und dauert bis zum 21.04. eines Jahres. Daher möchte ich Dir einige Empfehlungen aus dem Ayurveda für diese Jahreszeit geben.

Durch die immer stärker werdende wärmende Kraft der Sonne wird das im Winter angesammelte Kapha verflüssigt. Kapha vermehrt sich im Körper, was zu einer Schwächung der Verdauungskraft Agni führt. Das Resultat ist das Entstehen von Kapha-Störungen wie z.B. Erkältungskrankheiten mit Schleimbildung. Um Kapha aus dem Körper auszuleiten, ist in dieser Jahreszeit therapeutisches Erbrechen (Vamana) aus dem Panchakarma besonders empfehlenswert. Außerdem sind scharfe Nahrungsmittel gut, um Kapha zu eliminieren. Vermeide möglichst schweres, fettiges, saures und süßes Essen. Auch ein Mittagsschläfchen wirkt sich eher ungünstig auf Deine Dosha-Balance aus.

Um Kapha zu reduzieren sind aus ayurvedischer Sicht sinnvoll:

– körperliche Übungen

– Massagen mit nur wenig Öl und/oder speziellem Kapha-Öl

– Aromatherapie (z.B. mit Weihrauch, Rosmarin, Kampfer, Eukalyptus, Lavendel)

– Kräuterrauch

– Gurgeln

– Augenreinigung

– Baden/Duschen mit warmem Wasser

– gemäßigte sexuelle Aktivität.

Einige kapha-reduzierende Gewürze sind Ingwer, schwarzer und langer Pfeffer (Mischung aus den dreien als Trikatu erhältlich), Zimt, Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel, Tulsi (heiliges Basilikum).

Auch heißes Wasser mit etwas Ingwerpulver oder mit Kurkuma, Ingwer, etwas Zimt und Zitronensaft hilft, Kapha zu verringern.

Wichtig ist es auch insbesondere, auf die Stärkung der Verdauungskraft des Agni zu achten. Gut ist dabei, heißes Wasser oder Ingwerwasser über den Tag verteilt zu trinken. Dieses kann nach Belieben auch mit Honig gesüßt werden.

Honig (madhu) ist leicht und hat einen süßen und zusammenziehenden Geschmack. Er ist gut für alle 3 Doshas und verringert insbesondere das Fettgewebe Medas Dhatu und damit Kapha. Außerdem kann er bis in die feinsten Körperkanäle (Srotas) vordringen, so dass er gerne als Trägersubstanz anderer heilender Kräuter verwendet wird. Honig ist gut für die Stimme, die Haut und das Herz. Er wirkt aphrodisierend, wundheilend und ist hilfreich bei Husten und Asthma.

Der Frühling ist daher die ideale Zeit um zu fasten und zu entschlacken. Dazu erfährst Du mehr in meinem nächsten Artikel… 🙂

Willst Du mehr zur Ernährung nach Ayurveda wissen, dann schau doch mal hier.

In meinem E-Book zur ayurvedischen Ernährung für Hochsensible findest Du Grundlagen des Ayurveda und spezielle Empfehlungen zum Ausgleich der hohen Vata-Energie bei hochsensiblen Menschen.

Komm gut durch den Frühling mit Ayurveda!

Herzliche Grüße

Deine Annette

 

Ayurvedische Empfehlungen für den Winter

Mittlerweile sind wir nun schon im Hemanta, dem ayurvedischen frühen Winter, angekommen. Er läuft bis zum 21.12., dann geht er in den späten Winter, Shishira, über und hält bis 21.02. des Folgejahres an.

In dieser Zeit ist das Verdauungsfeuer Agni sehr hoch, so dass schwerere Nahrungsmittel besser verdaut werden können. Essen wir nicht genügend oder in sehr leichter Qualität, kann es passieren, dass Agni unsere Dhatus aufzehrt und das Vata-Dosha ansteigt. Daher sollten Nahrungsmittel und Verhaltensweisen, die Vata erhöhen, vermieden werden.

  • Iss keine leichten Nahrungsmittel
  • Nimm keine kalte, scharfe, bittere und zusammenziehende Nahrungsmittel und Getränke zu Dir.
  • Gut ist eine Kapha aufbauende Ernährung. Zu empfehlen sind also süße, saure, salzige und ölig-fettende Nahrungsmittel. Rohrzucker, Honig, Reis, Öle, Ghee, heißes Wasser und Milch sorgen für ein langes Leben.
  • Halte Dich nicht lange im kalten Wind auf, bleib stattdessen zu Hause.
  • Trage warme Kleidung
  • Empfohlen wird Abhyanga (Ganzkörpermassage mit warmen Öl) und Schwitztherapien (Sauna)
  • Es ist die beste Zeit für sexuelle Aktivitäten nach Ayurveda.

Im späten Winter, Shishara, sorgen Wind, Wolken und Regen für Kälte und Feuchtigkeit. Damit reichert sich immer mehr Kapha in der Natur und dem Körper an. Pitta ist jetzt ausgeglichen. Jetzt beginnt auch die nordwärtige Bewegung der Sonne und bewirkt die Dehydration der Natur. Der Wind verringert nun immer mehr unsere Kraftreserven.

Und hier noch eine nährende 

soup-23469_640Wintersuppe für Dich:

Du brauchst:

1 Sellerieknolle, 1 Kohlrabi, 1 Blumenkohl, 5-6 Kartoffeln, 2-3 EL Ghee, 1 TL Bockshornkleesamen, 1 TL schwarze Senfsaat, 1 TL Kreuzkümmel, 5-6 cm frischen Ingwer, 2 Gemüsezwiebeln, Gemüsewürfel oder pulverisierte Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, 1 TL Muskat, 1 frische Chili oder 2 kleine getrocknete Chili 

  • Schäle, wasche und würfle die Sellerie, Kohlrabi und die Kartoffeln, den Blumenkohl schneidest Du in feine Röschen.
  • Das Ghee lässt Du bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen. Dazu gibst Du die Gewürze und röstest sie im Ghee an.
  • Den Ingwer schälst du dünn ab, hackst ihn in kleine Würfel und dünstest ihn im Ghee an.
  • Die Gemüsezwiebeln schälst Du und schneidest sie in halbe Ringe, die Du zum Ghee dazugibst und glasig dünstest.
  • Dann gibst Du die Gemüsebrühe dazu, lässt sie im Gewürzsud anbraten und lässt sie bei geringerer Hitze köcheln.
  • Gib nun Salz, Pfeffer, Muskat und Chili dazu.
  • Dann kommt das geschnittene Gemüse in den Topf, bei Bedarf gibst Du etwas warmes Wasser dazu. 

Wenn das Gemüse fast gar ist, stelle den Herd aus und lass die Suppe noch 5-10 Minuten nachziehen, bevor Du sie pürierst.

Anschließend kannst Du sie noch mit gehackter Kresse und Blattpetersilie garnieren.

 

Noch mehr Rezepte gibt es in meinem e-book „Ernährung nach Ayurveda für hochsensible Menschen“. Schau doch mal auf die Seite Meine Angebote.

 

Ich wünsche Dir noch eine schöne Adventszeit, ein schönes Fest und einen guten Ausklang dieses Jahres.santa-claus-2899291_640

Alles Liebe und Om Shanti

Annette

Ayurveda im Herbst

Der Sommer ist zu Ende und wir sind mit dem September im Herbst angekommen. Die Herbstzeit beginnt im Ayurveda Mitte September (Sarad Rithu) und dauert ungefähr bis Mitte November bevor der frühe Winter beginnt. Ihr ist aber noch die „Regenzeit“ vorgeschaltet (Varsha Rithu), die bereits Mitte Juli auf den ayurvedischen Sommer folgt. Diese Angaben aus den alten Schriften müssen aber sicherlich noch auf unsere nördliche Hemisphäre etwas angeglichen werden. Ich möchte mit meinen Ausführungen zur Regenzeit beginnen, da der Herbst dann darauf aufbaut.

Agni, das Verdauungsfeuer, ist bereits von der Trockenheit des Sommers geschwächt und verringert sich weiter in der Regenzeit. Jetzt wird es kälter, windig und nass. Alle drei Doshas erhöhen sich dadurch. Das Wasser wird schlammig und sauer, wenn sich der Regen mit der warmen Erde vermischt. Pitta vermehrt sich aufgrund der geschwächten Verdauung und dem Säuregehalt des Wassers in der Natur. Vata wird ebenfalls weiter erhöht durch die schwache Verdauungskraft, dem Säuregehalt der Atmosphäre und der Gasbildung in der Luft durch die Erde. Auch Kapha erhöht sich durch den Säuregehalt des Wassers. Daher erhöhen sich alle drei Doshas in dieser Zeit und beeinflussen sich gegenseitig, so dass viele Krankheiten aller drei Doshas entstehen. Dies ist eine schwierige Zeit für Körper und Geist und die Doshas sollten nun besonders beachtet werden. Abhängig vom täglichen Wetter sollte der individuelle Lebensstil und die Ernährung entsprechend angepasst werden. Im allgemeinen empfiehlt Ayurveda, auf kalte Getränke, Mittagsschlaf, sportliche Betätigungen, Sonnenbäder und Geschlechtsverkehr zu verzichten. Speisen und Getränke sollten mit Honig vermischt werden. An windigen, kalten und regnerischen Tagen wird empfohlen, saure, salzige und ölige Speisen zu sich zu nehmen, um Vata auszugleichen. Es wird auch empfohlen, Weizen, Reis, Öle, Suppen, vatareduzierende Tees (getrockneter Ingwer, Zimt, Fenchel) zu sich zu nehmen. Auch Getreidebreie und medizinische Weine können den Dosha-Ausgleich unterstützen. Jetzt ist auch die Zeit für ausgiebige Ölmassagen, Aromatherapie und Panchakarma, die ayurvedischen Reinigungskur. 

Im Herbst nun steigt Pitta weiter an aufgrund der plötzlichen Wärme der September- und Oktobersonne. Daher sollte Pitta weiter reduziert werden. Dies geschieht mit medizinischem Ghee (pittareduzierende Kräuter) sowie bitter, zusammenziehende und süße Speisen, die leicht verdaulich sind. 

Auch regelmäßige Abführungstage werden empfohlen. Außerdem kann man Sandelholzöl auftragen, mit Perlen versetztes Wasser trinken oder diese auf der Haut tragen. Zu vermeiden sind schwere Mahlzeiten, Speisen mit saurem Geschmack, öliges und fettiges Essen, Sonnenbäder, Mittagsschlaf sowie Alkohol und Zigaretten. 

Einen schöne Herbstzeit und sorge gut für Dich!

Alles Liebe und Om Shanti

Deine Annette

Ayurvedische Tagesroutine (Teil 2)

Nach der Darmentleerung gemäß Punkt 5 geht es weiter mit

6. Zahnpflege

Ayurveda empfiehlt, die Zähne mit kleinen Zweigen von Indischem Feigenbaum (Banyan), Indischer Buche (Karanja) sowie der Gerber-Akazie (Khadira). Sie haben einen zusammenziehenden, scharfen und bitteren Geschmack. Die Zähne sollten ohne Verletzung des Zahnfleischs gereinigt werden.

Ayurveda sagt auch, dass Menschen, die an Verdauungsstörungen, Erbrechen, Atemnot, Husten, Fieber, Gesichtslähmungen, Durst oder an Krankheiten am Herzen, Augen, Ohren und Kopf leiden, keine Zahnbürste benutzen sollten, sondern nur ein weiches Pulver oder Zahncreme. In ayurvedischen Zahncremes sind die oben genannten Inhaltsstoffe enthalten, z.B. Vicco Vajradanti.

Die traditionelle indische Zahnbürste ist ein Stück Holz des Neembaumes. Es entfernt kleine Nahrungsreste zwischen den Zähnen  und verhilft zu einem starken gesunden Zahnfleisch.

7. Zungenreinigung

Schabe leicht Deine Zunge von hinten nach vorne bis Du die ganze Oberfläche der Zunge für 7 bis 14 Male. Dies stimuliert die inneren Organe, unterstützt die Verdauung und entfernt abgestorbene Bakterien. Vata-Typen können einen Zungenschaber aus Gold, Pitta-Typen einen aus Silber und Kapha-Typen einen Zungenschaber aus Kupfer verwenden. Zungenschaber aus rostfreien Stahl können von allen Dosha-Typen benutzt werden.

8. Mundreinigung

Das Halten von Flüssigkeit im Mund nennt man Gandhusha. Das Halten und Gurgeln von Flüssigkeit im Mund nennt man Kavala.

Ayurveda empfiehlt folgenden Ablauf:

  • Gandhusha mit warmen Wasser für 1-2 Minuten

Kavala mit warmem Wasser für 1-2 Minuten

  • Gandhusha mit warmen Sesamöl für 1-2 Minuten.

Kavala mit warmen Sesamöl für 1-2 Minuten

  • Gandhusha mit warmen Wasser für 1-2 Minuten

Kavala mit warmen Wasser für 1-2 Minuten.

Gandhusha mit warmen Wasser entfernt zu viel Kapha und andere Unreinheiten im Mund.

Gandhusha mit Sesamöl stärkt die Stimme und die Zähne, schützt vor Zahnverfall und heilt Kopfschmerzen. Außerdem werden dadurch Wangenfalten vermindert.

9. Augenreinigung

Das Auge ist der Sitz von Pitta und ist auch empfänglich für Störungen, besonders von Kapha. Die Augensalbe Elaneer Kuzhambu sollte einmal wöchentlich verwendet werden, um Kapha aus dem Auge auszuleiten.

Ansonsten kann eine Augenreinigung durch das Belassen von etwas Ghee (für Vata- und Pitta-Typen) oder Honig (für Kapha-Typen) im Auge erfolgen. Reines Rosenwasser ist ideal für alle 3 Dosha-Typen.

10. Nasenreinigung

Ayurveda empfiehlt, 2-4 Tropfen warmes Öl in jedes Nasenloch zu geben. Dies befeuchtet die Nase, reinigt die Nebenhöhlen, verbessert die Stimme, die Sehkraft und die geistige Klarheit. Die Nase ist das Tor zum Gehirn, daher bewirkt die Ölung der Nase die Nährung des Lebensatems Prana und die Verbesserung der Intelligenz. Für Vata-Typen ist Sesamöl gut, für Pitta-Typen Kokos- oder Olivenöl und für Kapha-Typen Kalmusöl.

Ein besonderes ayurvedisches Öl für die Nasenreinigung (Nasya) ist Anu Thailam.

Du kannst 2 Tropfen Anu Thailam in jedes Nasenloch geben, am besten erwärmt. Es verhindert vorzeitiges Ergrauen der Haare, Glatzenbildung, frühzeitige Faltenbildung der Haut. Es stärkt den Nacken- und Schulterbereich und verhindert den Abbau der Gehirntätigkeit. Es dient zur Verjüngung.

11. Ölung des Körpers

Trage das warme Öl auf den Kopf und den gesamten Körper auf und massiere es sanft in die Haut ein. Dann dusche Dich mit heißem Wasser ab. Es ist besonders gut für diejenigen, die an Krankheiten des zentralen Nervensystems leiden. Das sind meistens Vata-Typen. Wenn Du keine Zeit hast, den ganzen Körper zu massieren, dann massiere mindestens den Kopf, die Ohren und die Füße.

Kopfmassage

Täglich eine sanfte Massage des Schädels macht Dich glücklicher, so Ayurveda. 🙂 Außerdem werden Kopfschmerzen, Haarausfall und Ergrauen der Haare verhindert.  Außerdem wird dadurch der Zellenabbau verzögert.

Ölung der Ohren

Die Ursache für Ohrgeräusche (Tinnitus), zu viel Ohrenschmalz, Hörminderung, liegt an Vata in den Ohren. 2-4 Tropfen warmes Sesamöl können bei diesen Symptomen helfen bzw. ihnen vorbeugen.

Ölung der Füße

Die Füße mit warmen Öl zu massieren hilft bei Schlafproblemen, verbessert die Sehkraft und macht die Haut weich. Es verhilft Dir auch zu einem langen Leben. 🙂

Öl für die verschiedenen Dosha-Typen:

Vata: warmes Sesamöl

Pitta: warmes Kokos- oder Olivenöl

Kapha: warmes Sonnenblumen- oder Senföl

Sesamöl ist für alle Dosha-Typen geeignet.

12. Bewegung

Regelmäßige Bewegung, insbesondere Yoga, verbessert den Kreislauf, die Kraft und Ausdauer. Bewegung hilft, sich danach zu entspannen und gut zu schlafen. Es verbessert die Verdauung und die Ausscheidung. Baue tägliche Bewegung in Deinen Tag ein bis zur Hälfte Deiner Leistungsfähigkeit (bis sich Schweiß auf Stirn, Achseln und Wirbelsäule bildet).

Vata: 12x langsamer Sonnengruß, Heben der Beine, Kamelposition, Kobraposition, Kuhposition

Pitta: 16x kraftvoller Mondgruß, Fischposition, Bootposition, Rollen auf der Wirbelsäule mit angezogenen Beinen, mit aufrechter Wirbelsäule nach vorne lehnen im Langsitz

Kapha: 12x schneller Sonnengruß, Pfauposition, Löweposition, Baumposition, Brückenposition

Nach der Bewegung sollten alle Körperteile sanft massiert werden (ohne Öl)

13. Baden

Ein Bad mit kaltem Wasser erfrischt und reinigt den Körper und Geist. Die Verdauungskraft Agni wird verstärkt und unheilsame Handlungen geheilt. Ein heißes Bad unterhalb des Nackens stärkt den Körper und heilt Vata-Erkrankungen. Heißes Wasser sollte nicht für den Kopf verwendet werden, da es ungesund für Augen und Haare ist.

Ein Bad bewirkt die Klarheit des Geistes und Göttlichkeit Deines Lebens.

14. Kleidung

Das Tragen sauberer Kleidung bringt Dir Schönheit und Tugend.

15. Parfum 

Der von natürlichen Düften, Ölen oder Parfum bewirkt Frische, Charme und Freude. Der Körper strahlt Vitalität aus und das Selbstwertgefühl verbessert sich.

Vata: Amberi Hina, ein Rosenöl

Pitta: Vetiver, Jasmin, Sandelholz

Kapha: Moschus, Amber, Lavendel

16. Atemübungen (Pranayama)

Sitze ruhig und mache folgende Atemübungen:

Vata: 12 Atemzüge durch jeweils ein Nasenloch

Pitta: 16 kühlende Shitali Atemzüge (rolle deine Zunge länglich ein und atme dann durch Deine Zunge

Kapha: 100 bhastrikas: kurze, schnelle Atemzüge durch die Nase

17. Meditation

Ayurveda empfiehlt eine Meditation am Morgen für mindestens 15 Minuten. Du kannst entweder auf dem Kissen oder auf dem Stuhl meditieren. Die Wirbelsäule sollte dabei aufgerichtet sein. Meditation bringt Dir Frieden und Gleichgewicht in Dein Leben.

AUM    AIM (Vata)    HREEM (Pitta)     KLEEM (Kapha)     YAM      NAMAHA

Rezitiere jedes Mantra für 10 Sekunden, zuerst das stärkste Dosha, dann das zweite und dann das letzte, gemäß Deiner Konstitution.

18. Essen

Leichtes Frühstück, volles Mittagessen, leichtes Abendessen

19. Schlaf

Schlaf ist ein Zustand des Bewusstseins, in dem die Sinnesorgane und der Geist sich von der täglichen Aktivität zurückziehen und der Körper entspannt.

Schlaf ist notwendig für Leben, Gesundheit und Konzentration. Er verbessert Agni und die sexuelle Energie. Schlaf bewirkt Heilung und Kraft für den Körper. Ein angemessener Schlaf bewirkt einen frischen, reinen und vitalen Körper und Geist. Die gesündeste Zeit zu Schlafen ist die Nacht.

Hinweis:

Gesundheit und Glück hängen auch stark von der geistigen Einstellung ab. Die Ausübung verschiedener Pflichten gemäß des Dharma ist ein sehr wichtiger Bestandteil der täglichen Routine. Glück ist nicht möglich ohne Erfüllung des Dharma. Dharma ist die rechte Art zu leben. Mitgefühl, Wohltätigkeit und Freundlichkeit bewirken einen friedvollen und ruhigen Geist. Das Nichttöten und Nichtverletzen anderer Lebewesen, weder körperlich noch geistig, wird als das wichtigste Dharma angesehen.

Ayurvedische Tagesroutine (Teil 1)

Hallo Ihr Lieben!

Die Nachfrage nach der Leseprobe zu meinem E-Book „Ernährung nach Ayurveda für hochsensible Menschen“ ist sehr hoch und ich freue mich so sehr über Euer Interesse! Wenn Du auch eine kostenlose Leseprobe möchtest, dann bestell sie bitte hier: http://ayurtaraonline.getresponsepages.com

Heute möchte ich Euch ein paar ayurvedische Empfehlungen geben, wie Ihr am besten in Euren Tag starten könnt, um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen und zu halten.

Nach Ayurveda ist die Tagesroutine wichtig und notwendig, um einen radikalen Wandel in Deinen Körper, Geist und Bewusstsein herbeizuführen. Die Einhaltung eines regelmäßigen Ablaufes bringt Deine Grundkonstitution ins Gleichgewicht, beugt den Alterungsprozess vor, unterstützt den Stoffwechsel und sorgt für Selbstbewusstsein, Disziplin, Friedfertigkeit, Glück und ein langes Leben.

Da das tägliche Leben voller Dynamik ist und einem ständigem Wandel unterliegt, ist es wichtig, einer disziplinierten Lebensweise zu folgen, um die eigene Gesundheit zu erhalten und Krankheiten zu vermeiden. Gesundheit ist ein Zustand, in dem die Doshas im Gleichgewicht sind, die Verdauungskraft Agni gut funktioniert, die Gewebe (Dhatus) gut gebildet sowie die Abfallstoffe (Malas) vollständig ausgeschieden werden. Du erlebst dann eine Harmonie der Sinne, des Geistes und der Seele. Doch dieses Gleichgewicht kann jederzeit gestört werden und zu Krankheit und Leid führen. Daher ist es ratsam, dass Du den ayurvedischen Empfehlungen zur Tagesroutine folgst, wenn Du ein langes gesundes und glückliches Leben haben möchtest.

Im folgenden gebe ich Dir nun die ersten 5 Punkte, wie Du Deinen Tag am besten beginnen kannst. Die weiteren erhältst Du in der Fortsetzung…

1. Wache während „Brahma Muhurta“ auf

„Brahma Muhurta“ sind die letzten 3 Stunden der Nacht, von 3 Uhr bis 6 Uhr morgens. Diese Zeit wird als die beste Zeit erachtet, um zu studieren und zu Wissen zu gelangen oder zu meditieren. Vor Sonnenaufgang sind liebevolle und reine Qualitäten in der Natur, die für einen friedvollen Geist und frische, wache Sinne sorgen. Im allgemeinen sollten hochsensible Vata-Typen um 6 Uhr, ehrgeizige Pitta-Typen gegen 5:30 Uhr und gemütliche Kapha-Typen um 4:30 Uhr aufstehen.

Nach dem Aufwachen kannst für einige Zeit in Deine Hände schauen und dann diese sanft über Dein Gesicht, Deinen Brustkorb und bis zur Taille streichen. Das reinigt Deine Aura.

2. Bete vor dem Aufstehen

Bevor Du vom Bett aufstehst, sprich ein Gebet:

„Liebe göttliche Kraft, du bist in mir, in jedem Atemzug, in jedem Vogel, in jedem Berg. Deine Berührung erreicht alles und ich bin gut beschützt. Danke Dir für diesen wunderschönen Tag, der vor mir liegt. Möge Freude, Liebe, Frieden und Mitgefühl ein Teil meines Lebens sein und aller, die mich heute umgeben. Ich heile und ich bin geheilt.“

Berühre nach dem Gebet den Boden mit Deiner rechten Hand, berühre dann deine Stirn mit großer Liebe und Respekt für Mutter Erde.

3. Wasche Dein Gesicht, Mund und Augen

Wasche Dein Gesicht mit kaltem Wasser und spüle Deinen Mund aus. Wasche auch Deine Augen mit kaltem Wasser und massiere die Augenlider mit sanftem Druck. Zwinkere Deine Augen 7 Mal und dann lasse sie in alle Richtungen rotieren. Trockne Dein Gesicht mit einem sauberen Handtuch ab.

4. Trinke Wasser

Trinke ein Glas Wasser in Zimmertemperatur, das über Nacht in einem Kupferbecher stand. Es reinigt den Magen-Darm-Trakt, spült die Nieren und stimuliert die Darmbewegung. Wenn Du jedoch den Tag mit einem Kaffee oder Tee beginnst, entziehst du den Nieren ihre Energie, überforderst die Nebennieren und erzeugst Verstopfung.

5. Ausscheidung 

Gehe danach zur Toilette für Deinen Stuhlgang. Durch ungenügende Verdauung der Mahlzeit des vorherigen Abends oder Schlafmangels kann dies verhindert werden. Wenn Du jedoch das Wasser trinkst und danach immer zu einer bestimmten Zeit zur Toilette gehst, hilft dies, die Darmbewegungen zu regulieren. Auch wechselnde Nasenlochatmung, also die Atmung durch nur ein Nasenloch, kann helfen, die Darmbewegungen zu aktivieren.

Fortsetzung folgt…

AyurTara geht online

Es ist vollbracht: mein erstes Online-Baby ist geboren!!! Ich habe zwar keine 40 Wochen gebraucht, aber doch gute 2 Monate! 😉

Es hat mir so viel Freude gemacht, zu schreiben und mein Wissen über Ayurveda im allgemeinen und ayurvedische Ernährung im Besonderen speziell für hochsensible Menschen zusammen zu tragen und Dir zur Verfügung zu stellen. Mein e-book „Ernährung nach Ayurveda für hochsensible Menschen“ enthält die philosophischen und physiologischen Grundlagen des Ayurveda, die Sichtweise der Ernährung und Empfehlungen für allgemeine Nahrungsmittel, Gewürze und Heilkräuter, um die hohe Vata-Energie bei hochsensiblen Menschen zu besänftigen. Du erhältst einfach umsetzbare Rezepte, mit denen Du mehr Erdung und Stabilität bekommst. Das hochsensible System aus Körper, Seele und Geist bringst Du so wieder ins Gleichgewicht.

Bist Du neugierig geworden? Dann hol Dir doch einfach hier meine kostenlose Leseprobe.

Viel Spass dabei!

 

Es werden sicherlich noch andere Online-Produkte folgen, mit denen ich Dir Empfehlungen aus dem Ayurveda und der buddhistischen Meditation weitergeben möchte, um mit Deiner Feinfühligkeit ein Leben voller Harmonie, Glück und Lebensfreude zu führen!

 

Liebe Dein Leben! Liebe Deine Hochsensibilität!