Ein ayurvedisches Gedicht

Heute möchte ich mit Dir ein ayurvedisches Gedicht teilen, dass ich in meinen Trainingsunterlagen aus Indien vor kurzem gefunden habe. Verfasser ist unbekannt. Es hat mich sehr berührt, Dich auch?

Hymn to the healers (An Ayurveda Poem)

Seeking truth

We begin with prayer

To balance the earth, the fire and air.

Our cells respond. 

the blood like ancient rivers, flows back in to the cosmic sea

From which arose a wisdom

So old, so nurturing and sweet. 

Which assures the seeking heart

„you are exactly what you eat.“

The healer

Must at first be healed,

For the urgent task

(to make fate unsealed)

needs healers who touch the hearts and wounds:

As doctors, nurses and shamans

Make their rounds, we too must cure

The poisons of the ones who sleep –

Our Medicine is Earth, administered with love.

Let this forever be the oath we keep.

Take care then, 

and tend you fire well;

To burn the Ama

and escape the hell

of greed, curl hatred, jealousy and lust

To find the sacred beauty 

In which we trust ourselves.

Divine, we build cell by bone

This temple that contains the soul

and keeps it till we journey home.

 

… und nun der Versuch einer deutschen Übersetzung:

 

Loblied an die Heiler (Ein Ayurvedisches Gedicht)

Um die Wahrheit zu suchen

beginnen wir mit einem Gebet, 

um Erde, Feuer und Luft auszugleichen.

Unsere Zellen reagieren darauf.

Unser Blut wie alte Flüsse fliesst zurück ins kosmische Meer.

Daraus entsteht eine Weisheit, 

so alt, nährend und süß;

und dem suchenden Herz versichert

„Du bist genau das, was Du isst“.

Der Heiler muss zuerst selbst geheilt sein

für die dringende Aufgabe

(das Schicksal sichtbar zu machen)

brauchen wir Heiler, die die Herzen und Wunden berühren:

als Ärzte, Pfleger und Schamanen 

machen sie ihre Runden.

Wir müssen auch die Gifte heilen von denjenigen, 

die schlafen –

Unsere Medizin ist Erde, verabreicht mit Liebe.

Das ist der Eid, den wir ewig halten wollen.

Sorge gut für dich 

und halte Dein Feuer gut am Flackern,

um Ama zu verbrennen und der Hölle von Habgier, Feindschaft, Neid und Sinneslust zu entkommen.

Um die heilige Schönheit zu finden, in der wir uns gegenseitig vertrauen.

Göttlich bauen wir von Zelle zu Knochen diesen Tempel, der unsere Seele enthält und sie behält, bis wir nach Hause zurückkehren.

 

Namasté

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Chyavanprash – ein Booster fürs Immunsystem

Gerade jetzt zur kalten Jahreszeit, wo sich vermehrt Kapha bei gleichzeitigem Anstieg von Vata im Körper anreichert, ist unser Körper besonders anfällig für Erkrankungen im oberen Brustbereich wie Erkältungen und grippale Infekte. Das Immunsystem wird schwächer, wir brauchen mehr Kraft, um den klimatischen Bedingungen von Regen/Schnee, Wind und Kälte zu trotzen. 

Wenn Vitamine in der Ernährung in Form von frischem Obst und Gemüse nicht mehr ausreichen, hat der Ayurveda einen wirklichen Vitaminbooster, der für Erwachsene und Kinder gleichermassen geeignet ist: Chyavanprash. 

Chyavanprash, benannt nach Chyavana, einem alten Mann, der von den Götterärzten in einen agilen Jüngling verwandelt wurde, so die vedischen Schriften. 

Es besteht hauptsächlich aus der Frucht Amla und wird deshalb auch oft Amla-Mus genannt. Amla oder Amalaki, die indische Stachelbeere, emblica officinalis, ist eine Frucht mit hohem Vitamin-C-Gehalt. Sie hat einen vorwiegend sauren Geschmack, schmeckt aber auch süß, bitter, zusammenziehend und scharf. Sie senkt vor allem Pitta und Vata. Es ist das beste Rasayana, d.h. es trägt zur Verjüngung des Körpers und des Geistes bei, stärkt das Immunsystem, verringert die Säurebildung im Körper, gut für den Stoffwechsel und für Augenkrankheiten.

Neben Amla sind in Chyavanprash noch ca. 80 andere Zutaten enthalten wie beispielsweise Rohrohrzucker, Honig, Ghee, Pippali (langer Pfeffer), Kardamom, Safran, Zimt, indischer Lorbeer, Ashwagandha, Shatavari, Sandelholz und viele andere mehr. 

Zusammen ergibt es eine würzig süße Paste, die Du entweder direkt von einem Teelöffel einnehmen kannst oder Du vermischt sie in Tee oder Milch oder im Müsli/Frühstücksbrei. Auch als Brotaufstrich kannst Du sie einnehmen.

Ich nehme derzeit das Chyavanprash von Dabur, das ich mir aus Nepal mitgebracht habe. Es gibt aber auch einige Reformhäuser bzw. Online-Shops, wo Du Chyavanprash in Bio-Qualität bestellen kannst z.b. bei Amla Natur.

Komme gestärkt durch den Winter mit Ayurveda!

Mit Ayurveda durch den Winter

Jetzt ist es so richtig Winter, in Süddeutschland und Österreich liegt sehr viel Schnee. 

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Im Ayurveda sind wir seit dem 22. Dezember im späten Winter Shishira, der bis zum 21. Februar anhält. Wind, Wolken und Regen sorgen für Kälte und Feuchtigkeit. Es reichert sich immer mehr Kapha in der Natur und dem Körper an. Pitta ist jetzt ausgeglichen. Vata steigt an, deshalb ist auf eine Vata-reduzierende Ernährung- und Lebensweise geachtet werden.

– Iss keine leichten Nahrungsmittel

– Nimm keine kalte, scharfe, bittere und zusammenziehende Nahrungsmittel und Getränke zu Dir.

– Zu empfehlen sind süße, saure, salzige und ölig-fettende Nahrungsmittel. Rohrzucker, Honig, Reis, Öle, Ghee, heißes Wasser und Milch sorgen für ein langes Leben.  

Jetzt ist die Sonne auch ihrer nordwärtigen Bewegung, die die Dehydration der Natur bewirkt. Der Wind verringert nun immer mehr die Kraftreserven der Menschen. Dies führt zu einer hohen Infektanfälligkeit, Verschleimungen im oberen Brustbereich und Antriebsarmut, auch hervorgerufen durch das geringe Sonnenlicht. Halte Dich daher nicht lange im kalten Wind auf, bleib stattdessen zu Hause. Trage warme Kleidung. Empfehlenswert sind die Durchführung von warmen Ganz- oder Teilkörpermassagen (Abhyanga) und Schwitztherapien (Sauna).

Sofern Du bereits schon einen Infekt erwischt hast oder noch besser diesem vorbeugen willst, kann ich Dir die „goldene Wundermilch“ empfehlen:

Kurkumamilch 

Diese „Wundermilch“ hilft bei Erkältungen, Antriebsarmut und schützt vor vielen Krankheiten. Sie legt sich wie ein Schutzfilm im Mund- und Rachenraum und erschwert die Ausbreitung von Viren und Bakterien. 

Grundrezept für Kurkumamilch 

Du brauchst 300 ml Mandelmilch (oder andere pflanzliche Milch), 1,5 TL Bio-Kurkumapulver, 1 TL natives Kokosöl, 1 Messerspitze schwarzer Pfeffer, 1 Messerspitze zerstoßener Kardamom (ich nehme die Samen aus 3 Kapseln), 1 Messerspitze Zimt und etwas aufgeriebener frischer Ingwer oder getrockneter Ingwer, evtl. etwas Wasser zum Verdünnen und Agavendicksaft oder Honig zum Süßen. 

  1. Erwärme die Milch, bis sie noch gut trinkbar ist.
  2. Nimm sie dann vom Herd und gib die Gewürze und das
    Kokosöl hinein. Rühre alles kräftig um.
  3. Anschließend kannst Du zum Süßen noch etwas Agavendicksaft oder Honig hineingeben.

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Dieses Rezept findest Du in meinem E-Book „Ernährung nach Ayurveda für hochsensible Menschen“.

Bestellen kannst Du es in meinem Shop.

Buddhistischer Adventskalender

23 Tage sind vergangen, heute ist die heilige Nacht. Heute hat uns Gott mit der Geburt von Jesus gezeigt, dass das Licht und die Kraft Gottes in uns allen ist.  Und heute endet mein Adventskalender mit einem Zitat Buddhas. Lasse Dein Licht scheinen!

Ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest!

24. Dezember

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