Meditation macht glücklich

Inzwischen sind schon wieder 10 Tage vergangen, seitdem der bekannte Meditationscoach Till Ahrens in Bad Vilbel war. Er gab im Therapiezentrum Köhler ein Einführungsseminar in die Meditation unter dem Thema „Leichtigkeit und Freude durch Meditation“. Auf einfache, direkte und humorvolle Weise gab er praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen vom Ankommen im Hier und Jetzt, über die achtsame Beobachtung der Körperempfindungen mit Hilfe des Atems bis hin zur Entwicklung von Liebe und Mitgefühl für sich, um diese dann im nächsten Schritt auf andere Menschen, Tiere, fühlende Wesen auszudehnen. So können leidvolle Erfahrungen, Schmerzen und schwierige Emotionen nach und nach umgewandelt und aufgelöst werden. Das Leben wird leichter vom psychischen Ballast, befreiter, wertschätzender, mitfühlender, liebevoller, glücklicher!!!! 🙂

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Till Ahrens

Schließlich haben wir die Meditation des Buddhas für Liebe und Mitgefühl, Chenrezig (tibetisch) oder Avolekiteshvara (Sanskrit) geübt, die aus dem tibetischen Buddhismus kommt. Wir visualisieren hierbei einen strahlend weißen Buddha, der Liebe und Mitgefühl in Form von weißem Licht aussendet und unser Herz damit füllt. Unser Herz wird hell und weit und von Liebe erfüllt. Während wir von seiner Energie erfüllt sind, rezitieren wir sein Mantra OM MANI PEME HUNG. 

Es bedeutet O DU JUWEL IN DER LOTUSBLÜTE. 

„OM“ der Urklang, repräsentiert den gereinigten Körper, Rede und Geist (Buddhas Körper, Rede und Geist). „MANI“ repräsentiert sein Juwel. „PEME“ repräsentiert die Lotusblüte (die Lotusblüte wächst aus dem Schlamm, aber kein Schlamm verunreinigt den Lotus). „HUNG“ repräsentiert den Wunsch, ein starkes Herz zu entwickeln. Ebenso steht es für die 84.000 Unterweisungen des Buddha. (Quelle:https://www.mount-kailash.com)

Dann lösen sich alle Lebewesen in der Visualisierung des Chenrezig auf, bis auch er sich auflöst und in uns verschmilzt.

Zum Abschluss hat Till Ahrens noch sein Meditationskartendeck „Glücklich durch Geistestraining – Die 59 Losungen aus dem tibetischen Buddhismus“ vorgestellt. Sie stammen vom tibetischen Meister Chekawa Yeshe Dorje zur Entwicklung eines offenen Herzens mit der Praxis von wohlwollender Güte und Mitgefühl. Die Karten dienen als Inspiration und Unterweisung für den Tag, um den Geist zu üben.

Wenn Du Interesse hast, kannst Du es unter mail@tillahrens.de bestellen.

Die TeilnehmerInnen und ich danken Dir für dieses freudig-leichte Seminar, lieber Till, und freuen uns, wenn Du mal wiederkommst. 🙂 

Ich selbst plane, einmal im Monat die Meditationsgruppe weiterzuführen und unser Herz in Liebe und Mitgefühl zu kultivieren. Nach den Herbstferien geht’s los… Einzelheiten gebe ich noch bekannt. 

Stärkung der Kinderseele

Seitdem die Schule angefangen hat, lasse ich meinen Sohn wieder verstärkt meine Inspirationskarten ziehen. Meistens werden es dann 3…;-) Ich lese sie ihm vor und er wiederholt sie dann dreimal… Das hilft ihm bei seinem herausfordernden Schultag. 

Möchtest Du sie auch für Dein(e) Kind(er) nutzen? Dann schau doch mal bei meinen Online-Produkten vorbei.

Alles Liebe für Dich und Dein Kind <3<3<3

Deine Annette

Der Weg des Buddha zu Zufriedenheit und Glück

Möchtest Du auch endlich innere Ruhe finden und in Frieden mit Dir und anderen sein? Es gibt einen Weg zu Zufriedenheit und Glück, den der Buddha vor über 2500 Jahren lehrte. Fernab von äußeren Umständen lässt sich mit Hilfe von Meditation die Quelle des bedingungslosen Glücks entdecken. Du kommst so wieder in Deine Mitte und lebst ein Leben voller Freude und Leichtigkeit.

Ich freue mich sehr, meinen langjährigen Meditationslehrer Till Ahrens am 01.09.18 in Bad Vilbel bei Frankfurt/ Main begrüßen zu können!!! 

Im Therapiezentrum Köhler in der Zeit von 15 bis 18 Uhr führt er für Anfänger und Übende in die Meditationspraxis der tibetisch-buddhistischen Tradition ein. 

Im Seminar werden einfache Meditationen und Methoden vorgestellt, mit denen Du schwierige Emotionen und leidvolle Erfahrungen auflösen kannst. 

Insbesondere werden wir die Tonglen-Meditation des „Gebens und Annehmens“ üben. Es handelt sich um eine Meditationstechnik aus dem tibetischen Buddhismus, die in Verbindung mit dem Atem und einer einfachen Visualisierung geübt wird.

Du lernst, mitfühlender mit anderen und auch mit Dir selbst umzugehen und schwierige Emotionen aufzulösen. So entsteht mehr Zufriedenheit und Glück.

Ort: Quellenstrasse 23, 61118 Bad Vilbel, im Therapiezentrum Köhler; Inklusive: Meditationstexte, Tee/Wasser/Kekse; Mitzubringen: Wenn möglich ein Meditationskissen (Es sind 8-10 Kissen und auch Stühle vorhanden); Kosten: 35,- €

Till Ahrens (45) lebt mit seiner taiwanesischen Frau RayIng (40), abwechselnd in seiner Geburtsstadt Hamburg und in Taipeh. Zur Meditation kam er 1995. Till Ahrens wurde in Indien, Nepal und Taiwan bei mehreren tibetischen Meistern zum Lehrer ausgebildet. Als Experte für Meditation ist Till Ahrens auch im Fernsehen und Radio gefragt, wo er bereits mehrfach auftrat. Info: www.tillahrens.de

Information und Anmeldung

Tel: 06101/ 9954666 oder Email: info@ayurtara.com

Wir freuen uns auf Dich!!! 🙂

Meditation – Fitnesstraining fürs Gehirn

Meditation steigert die innere Ruhe, das Selbstwertgefühl sowie die Verbundenheit mit mir und meiner Umwelt. Ich komme raus aus meiner Egozentriertheit, in der sich alles nur um mich und meine aktuellen Sorgen und Nöte dreht. Durch das bewusste Ein- und Ausatmen komme ich raus aus meinem persönlichen Gedankenkarussell und mehr in meinem Körper an. Wenn ich dem Atem bewußt folge, macht sich eine große Entspannung und Frieden in mir breit. In diesem Frieden breitet sich die Liebe als Herzenskraft immer weiter aus. Ich fühle mich leicht und glücklich, unabhängig von äußeren Faktoren oder Umständen. Die Gedanken wollen natürlich immer noch gesehen werden von meinem Geist, doch ich messe ihnen keine große Bedeutung bei. Sie kommen, hüpfen hin und her wie kleine Affen, die von Ast zu Ast zu springen und dann ziehen sie weiter bis zum nächsten „Gedankenäffchen“. So bleibe ich bei mir in meinem Körper, in meiner Herzenskraft. Ich spüre, wie sich Licht und Wärme der Liebe in meinem Körper ausdehnt. Auch die Grenzen meines physischen Körpers dehnen sich aus. Liebe strömt nun auch zu anderen Menschen. Die ich kenne, die ich nicht kenne… Ich bin erfüllt von Liebe, Mitgefühl, Glück… So entsteht Empathie, die Fähigkeit, sich in andere Menschen (oder auch Tiere) einzufühlen. Ich fühle mich verbunden, möchte durch meine Leiderfahrung nicht, dass andere Lebewesen leiden. Ich schicke Liebe, Zuversicht, Kraft und meine mir mögliche Unterstützung zu ihnen. Ohne dass für mich etwas davon verloren geht… Denn Liebe und Mitgefühl sind grenzenlos…

Die deutsche Hirnforscherin Tania Singer hat in ihren Studien nachgewiesen, dass Meditation die Friedfertigkeit, Aufmerksamkeit und das Sozialverhalten eines Menschen stärkt. Dies könne auch auf das Wirtschaftsleben einen guten Einfluss nehmen. Achtsamkeit und Mitgefühl unterstützt nicht nur eine gute Arbeitsatmosphäre der Mitarbeiter, sondern auch das Auftreten am Markt als sozial engagierter Arbeitgeber. Die Einbeziehung von mehr Menschlichkeit in unserem bestehenden System der Marktwirtschaft würde zu einer höheren Arbeitszufriedenheit und -motivation der Mitarbeiter führen und einem Burnout oder anderen psychischen Erkrankungen aktiv vorbeugen. Durch regelmäßige Meditation im Arbeitsalltag, insbesondere in Überlastungsphasen, könnte dem aktiv entgegengewirkt werden.

Meditation öffnet den Geist.

Den ganzen Artikel kannst Du hier lesen.

 

Kennst Du Yasodhara?

Vielen von Euch ist die Geschichte von Prinz Siddharta bekannt, der indische Prinz, der von seinem Vater und seiner Ziehmutter von der Außenwelt und damit von allen leidvollen Erfahrungen abgeschirmt wurde. Als er dann das tatsächliche Leben bei einem Ausflug mit seinem Diener und Freund sah, war er zutiefst erschrocken und betroffen. Er sah Menschen, die aufgrund von Geburt, Krankheit, Alter, Tod leiden und großen Schmerz erfahren. Alles Situationen, die ihm bisher noch nicht begegnet sind. Über das Gesehene musste er lange nachdenken. Er traf dann den Entschluss, den Grund und einen Ausweg aus dem Leiden zu finden. Dafür musste er sein beschütztes Leben als Prinz im Palast und auch seine Familie, allen voran seine Frau Yasodhara und seinen neugeborenen Sohn Rahul verlassen. Er musste sich von seinem bisherigen Leben lösen, um in Entsagung und Einsamkeit zu meditieren, um den Weg zur Befreiung und Erleuchtung zu finden. 

Ich habe als lange alleinerziehende Mutter oft mit der Glaubwürdigkeit und Opferung Buddhas gehadert. Ich habe mich oft gefragt, wie Siddharta diesen Schritt gehen und seine geliebte Frau mit dem gemeinsamen neugeborenen Sohn allein lassen konnte. Denn er hat Yasodhara geliebt, sie waren schon als Kinder sehr gute Freunde und auch Wegbegleiter zu einem guten ethischen Leben. Ist es nicht egoistisch von Siddharta, dass er Yasodhara in diesem Zustand alleine lässt, ohne sich zu verabschieden? Ohne mit ihr gesprochen zu haben? Wie ging Yasodhara mit der Situation um?

Fakt ist: sie beide wollten den Weg zur Erleuchtung gehen, aber sie konnten ihn nicht zusammen gehen. 

Siddharta war nach dem Anblick des Leidens so geschockt, dass er sein behütetes Leben nicht mehr so weiterführen konnte. Wahrscheinlich befürchtete er, dass Yasodhara ihn zurückhalten würde und er sein Vorhaben nicht in die Tat umsetzen würde. Er mußte gehen, um seinen Weg zu einem Ausweg aus dem scheinbar endlosen Daseinskreislauf zu finden. Siddharta, der spätere Buddha Shakyamuni, wollte auch später zunächst keine Frauen in seiner Gemeinschaft (Sangha) haben. Er war der Ansicht, dass Frauen nicht das Potenzial dazu haben, den Zustand des Erwachens zu erlangen. Doch vermutlich war es vielmehr seine Befürchtung, Frauen könnten die Männer in einer gemischten Sangha von ihrem Erleuchtungsweg ablenken bzw. abhalten. Später akzeptierte er dann eine Sangha von Frauen, die sich aber etwas abseits von der Männer-Sangha bei seinen Reden aufhalten sollte.

Und Yasodhara? 

Yasodhara war am Boden zerstört. Ihr geliebter Ehemann und engster Vertrauter hat sie mit ihrem so lange erwünschtem Sohn Rahul allein gelassen? Warum hat er nichts gesagt? Warum hat er sie nicht eingeweiht? Warum mußte er diesen Weg alleine gehen? 

Tage- und wochenlang hat sie sich zurückgezogen und sich Ihrer Verzweiflung hingegeben. Auch um ihren Sohn konnte sie sich in der Zeit nicht selbst kümmern. Dies übernahm das Personal des Palastes bzw. Siddhartas Stiefmutter Pajapati, die Schwester seiner Mutter und 2. Ehefrau seines Vaters König Suddodana. Sie war es auch, die Yasodhara darin bestärkte, sowohl mit ihrer Trauer um den Verlust Siddhartas aber gleichzeitig mit liebevoller Stärke für ihren kleinen Sohn dazusein. Sie bildeten eine Gemeinschaft von Liebe, Mitgefühl und Verständnis für das eigene Leid, aber auch für das Leid der anderen. Sie waren füreinander da, hörten zu, hielten sich an den Händen, sendeten Liebe aus und beruhigten somit den Geist. Später kamen noch mehrere Frauen im Palast hinzu. Alle hatten sie ihr persönliches Leid erfahren. Somit erkannte Yasodhara, dass sie nicht allein in ihrem Schmerz war. Alle Menschen erfahren Leid und Schmerz und Verzweiflung. Durch ihren Kreis der Liebe und des Mitgefühls hat sich ein vertrauensvolles Band zwischen den Teilnehmerinnen geknüpft. Durch das Füreinanderdasein, die Meditationen der Aussendung von Liebe und Mitgefühl und die körperliche Nähe hat sich ein Gefühl der Verbundenheit entwickelt, mit dem sie ihre Leiderfahrungen verarbeiten und damit transformieren konnten in bloße Lebenserfahrungen, anhand derer sie zu Glück und Zufriedenheit finden. Nicht nur sie erleben leiden, sondern alle Menschen, ja sogar alle fühlenden Wesen auf dieser Welt. Durch die Gemeinschaft gehen sie ihren eigenen Weg zur Erleuchtung. In Fürsorge, Liebe und Mitgefühl für sich und andere. 

Yasodhara fand ihren Weg zur Erleuchtung in der Gemeinschaft, in der Sangha, indem sie geblieben ist, während Siddharta gehen musste, um seinen Weg zur Erleuchtung in Rückzug und Einsamkeit zu gehen.


Ich bin so berührt von Yasodhara`s Geschichte und so dankbar, dass mir in einem Café in Boudha, Kathmandu das Buch „The Buddhas Wife – The Path of Awakening Together“ von Janet Surrey und Samuel Shem in die Hände gefallen ist. 

Es ist so wichtig, für andere da zu sein! Gerade heute in der zunehmenden Vereinsamung unserer Gesellschaft. Das tut nicht nur anderen, sondern auch uns selbst gut! 

Wenn Dich Yasodhara`s Geschichte auch so berührt hat und Du weitere Impulse zu einem achtsamen gemeinschaftlichen Leben haben möchtest, dann trag Dich doch hier zu meinen regelmäßigen AyurImpulsen ein. 🙂 Ebenso freu ich mich über ein „Gefällt mir“ von Dir! 😉

Ayurvedische Tipps für den Frühling

Während wir in Deutschland noch etwas auf die warmen Temperaturen des Frühlings, beginnt der ayurvedische Frühling (Vasanta) bereits am 22.02. und dauert bis zum 21.04. eines Jahres. Daher möchte ich Dir einige Empfehlungen aus dem Ayurveda für diese Jahreszeit geben.

Durch die immer stärker werdende wärmende Kraft der Sonne wird das im Winter angesammelte Kapha verflüssigt. Kapha vermehrt sich im Körper, was zu einer Schwächung der Verdauungskraft Agni führt. Das Resultat ist das Entstehen von Kapha-Störungen wie z.B. Erkältungskrankheiten mit Schleimbildung. Um Kapha aus dem Körper auszuleiten, ist in dieser Jahreszeit therapeutisches Erbrechen (Vamana) aus dem Panchakarma besonders empfehlenswert. Außerdem sind scharfe Nahrungsmittel gut, um Kapha zu eliminieren. Vermeide möglichst schweres, fettiges, saures und süßes Essen. Auch ein Mittagsschläfchen wirkt sich eher ungünstig auf Deine Dosha-Balance aus.

Um Kapha zu reduzieren sind aus ayurvedischer Sicht sinnvoll:

– körperliche Übungen

– Massagen mit nur wenig Öl und/oder speziellem Kapha-Öl

– Aromatherapie (z.B. mit Weihrauch, Rosmarin, Kampfer, Eukalyptus, Lavendel)

– Kräuterrauch

– Gurgeln

– Augenreinigung

– Baden/Duschen mit warmem Wasser

– gemäßigte sexuelle Aktivität.

Einige kapha-reduzierende Gewürze sind Ingwer, schwarzer und langer Pfeffer (Mischung aus den dreien als Trikatu erhältlich), Zimt, Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel, Tulsi (heiliges Basilikum).

Auch heißes Wasser mit etwas Ingwerpulver oder mit Kurkuma, Ingwer, etwas Zimt und Zitronensaft hilft, Kapha zu verringern.

Wichtig ist es auch insbesondere, auf die Stärkung der Verdauungskraft des Agni zu achten. Gut ist dabei, heißes Wasser oder Ingwerwasser über den Tag verteilt zu trinken. Dieses kann nach Belieben auch mit Honig gesüßt werden.

Honig (madhu) ist leicht und hat einen süßen und zusammenziehenden Geschmack. Er ist gut für alle 3 Doshas und verringert insbesondere das Fettgewebe Medas Dhatu und damit Kapha. Außerdem kann er bis in die feinsten Körperkanäle (Srotas) vordringen, so dass er gerne als Trägersubstanz anderer heilender Kräuter verwendet wird. Honig ist gut für die Stimme, die Haut und das Herz. Er wirkt aphrodisierend, wundheilend und ist hilfreich bei Husten und Asthma.

Der Frühling ist daher die ideale Zeit um zu fasten und zu entschlacken. Dazu erfährst Du mehr in meinem nächsten Artikel… 🙂

Willst Du mehr zur Ernährung nach Ayurveda wissen, dann schau doch mal hier.

In meinem E-Book zur ayurvedischen Ernährung für Hochsensible findest Du Grundlagen des Ayurveda und spezielle Empfehlungen zum Ausgleich der hohen Vata-Energie bei hochsensiblen Menschen.

Komm gut durch den Frühling mit Ayurveda!

Herzliche Grüße

Deine Annette

 

Mentale Stärkung für hochsensible Frauen und Mamas

Nachdem ich in meinen letzten Beiträgen die mentale und psychische Stärkung unserer besonderen feinfühligen Kinder im Fokus hatte, möchte ich Dir als hochsensible Frau und/oder Mama etwas schenken, dass Dich von innen heraus stärkt und Dich damit besser mit den Herausforderungen des Alltags umgehen lässt.

In meinen 3 Tipps zu mehr Energie, Freude und Harmonie http://tippsfuerhochsensiblefrauen.getresponsepages.com spreche ich auch von der geistigen Übung von Meditation und Achtsamkeit. Während Du bei Achtsamkeitsübungen eher mit Deinem Körper arbeitest und Deine Aufmerksamkeit auf einzelne Körperregionen lenkst und beobachtest, was Dein Körper gerade braucht, führt Dich Meditation zu Deiner inneren Mitte und lässt Dich widerstandsfähiger gegenüber Widrigkeiten des Alltags werden. Du bleibst länger stabil und ruhig und kannst gelassener mit Überreizbarkeit umgehen. Auch in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen kannst mit Meditation viel eher bei Dir selbst bleiben und von anderen Personen ausgehende negative Emotionen dort belassen wo sie hingehören: bei den anderen.

Ich möchte Dir dazu ein Beispiel aus unserem Leben erzählen:

Vor einiger Zeit hatte ich mit meinem Sohn einen Termin beim Augenarzt. Nachmittags nach dem Kindergarten. Als wir ankamen war das Wartezimmer schon proppenvoll, es war noch nicht mal ein Stuhl mehr frei zum Hinsetzen. Wir mussten ca. 45 Minuten warten, bis wir zur ersten Untersuchung gerufen wurden. Das war noch nicht so schlimm, da im Wartezimmer mehrere Kinder waren und Kiran schnell einen Spielfreund gefunden hatte. Dann begannen die ersten Tests. Durch Apparate gucken ging ja noch, dann folgte der erste Vorlesetest von Zahlen- und Bildtafeln. Die großen bereiteten ihm noch keine Schwierigkeiten, doch sobald die Zahlen und Bilder kleiner wurden und er sich mehr anstrengen musste, hat er sich total verweigert. Ich hab noch versucht, ihn zu motivieren, was mir aber nur zum Teil gelungen ist. Dann kam die Ansage der Ärztin, dass seine Augen noch getropft werden müssen, damit sie eine evtl. Fehlsichtigkeit besser beurteilen könne. Ich dachte nur: Oje, der Junge ist jetzt schon fertig mit den Nerven und war eigentlich gedanklich schon auf dem Heimweg und jetzt noch das… Also gut, wir gingen ins Dunkelzimmer der Praxis, er hatte einen Tropfen ins Auge bekommen, es hat natürlich gebrannt. Und er verweigerte sich, auch ins andere Auge einen Tropfen zu bekommen. Es war so schlimm, dass ich schon vorgeschlagen habe, ein anderes Mal wieder zu kommen. Doch die Arzthelferin riet davon ab, da sich im einen Auge die Pupille ja schon weitete und das andere Auge dann ungetropft im Tageslicht Schaden nehmen könnte. Wir mussten also die Untersuchung machen. Ich hatte ihm noch seine Sonnenbrille mitgenommen, dass es ihm leichter viel, das Auge geschlossen zu halten. Ich musste ihn also quasi zwingen, auch noch das andere Auge betropfen zu lassen und auf ihn dann einwirken, die Augen noch 20 Minuten geschlossen zu halten. Es tat mir in der Seele weh, weil ich ihn so gut verstehen konnte. Er hat dann noch vor lauter Verzweiflung angefangen, zu schreien und zu weinen und ich konnte ihn kaum beruhigen. So hat er seinen Frust ausgedrückt und alles, was ich machen konnte, war Ruhe zu bewahren und bei ihm zu sein. Ich konnte ihn so gut verstehen! Ich bin mir sicher, dass die anderen wartenden Patienten am liebsten auch geweint und geschrieen hätten, um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Die Arzthelferinnen und dann die Ärztin sagten nur, da müsse er jetzt durch und er solle sich mal „zusammenreißen“. Ach, wie oft habe ich das früher auch gehört! Und ich dachte, ich hör nicht richtig! Keine Geduld, kein Mitgefühl!!! Ich gab nur einen Hinweis auf die lange Wartezeit, worauf sie recht patzig reagierte. Sie stand wohl auch unter großem Stress, ihre Patienten abzuarbeiten. Auch in der Abschlussuntersuchung hat er sich nochmal verweigert, aber dann gezwungenermaßen dann doch noch mitgemacht. Puhh, das war echt harte Arbeit. So eine Untersuchung mache ich nie wieder am Nachmittag mit ihm!!!

Aber warum erzähl ich Dir das alles?

Weil ich es geschafft habe, während der Gefühlsausbrüche meines Sohnes ruhig und entspannt bei mir zu bleiben! Das gelingt mir nicht immer… Vor unserem Termin habe ich noch eine  Meditation über Liebe und Mitgefühl gemacht und mich damit von innen heraus gestärkt. Es ist wie eine Schutzschicht, die meine Seele und meine feinen Antennen von äußeren „Angriffen“ schützt und stärkt, wie ein magischer Umhang.

Möchtest Du diese Meditation auch einmal für Dich und Deinen Alltag ausprobieren? Hier ist mein Geschenk für Dich!

Sie dauert ca. 10 Minuten und kannst Du damit wunderbar in Deinen Tag integrieren.

Ich freue mich, wenn Du Deine Erfahrungen mit mir teilst 🙂

Herzliche Grüße

Deine Annette

Buddha für Kinder

Wow, vielen Dank für Eure Unterstützung!!! Ich habe mich so über Eure positiven Rückmeldungen und Käufe gefreut!

Ich selbst finde es so wertvoll, die Achtsamkeit und das Mitgefühl für sich und andere schon im Kindesalter zu stärken. So oft höre und lese  ich von Ängsten und Depressionen/ Burnout von Kindern bzw. Jugendlichen. Kinder werden schon so früh zu Maschinen gemacht, die in unserer Gesellschaft funktionieren sollen. Es wird ein Idealbild als Norm kreiert, dass die wenigsten von uns erreichen. Die Reaktionen sind insbesondere bei Kindern Rebellion oder Rückzug bzw. Ablehnung seiner eigenen Persönlichkeit. Beide führen letztendlich dazu, dass sie sich nicht gesehen fühlen und unglücklich sind. So ging es mir in meiner Kindheit auch.

Damit sich Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihrem Selbstwertgefühl positiv entwickeln können, habe ich diese Karten als tägliche Inspiration aus meinem Herzen heraus entworfen.

Das ganze Kartendeck kannst Du als pdf zum Download zum Drucken und Selberschneiden oder als fertig gedruckte Karten im Visitenkartenformat und -qualität hier bestellen:

https://ayurtara.com/mein-angebot/online-produkte/

 

Möge jedes Kind glücklich sein.

Möge kein Kind leiden.

Möge jedes Kind ein Leben voller Freude haben.