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Was tun, wenn Dein Vata zu stark ist?

In unserer heutigen schnelllebigen Zeit leiden viele Menschen an einem Ungleichgewicht ihrer Vata-Energie. Besonders hochsensible Menschen jeden Alters spüren dies besonders, da wir ohnehin schon einen hohen Anteil in unserer Grundkonstitution haben, der durch äußere Faktoren (Überlastung, Termindruck) und Sinneseindrücke (laute Geräusche, zu viele visuellen Eindrücke durch Fernsehen, Computerarbeit, Smartphone, unangenehme Gerüche etc) schnell erhöht wird und wir damit aus dem Gleichgewicht kommen.

Vata setzt sich hauptsächlich aus den Elementen Luft und Raum zusammen. Der Ayurveda geht davon aus, dass ein Ungleichgewicht der Vata-Energie für den Großteil der Krankheiten verantwortlich ist. 

Wie erkennst Du, dass Du ein Ungleichgewicht bzw. eine Vata-Störung hast?

Hier sind einige Anhaltspunkte:

Fühlst Du Dich in letzter Zeit häufiger unruhig und nervös?

Hast Du öfter so viele Gedanken, dass Du Dich nicht richtig konzentrieren kannst?

Stören Dich laute Geräusche in letzter Zeit besonders?

Wird Dir öfter schwindlig, als es normalerweise der Fall ist?

Hast Du Gewicht verloren, ohne bewusst etwas in Deiner Ernährung verändert zu haben?

Ist Deine Haut zur Zeit besonders druckempfindlich oder besonders trocken und wird leicht rissig?

Tun Dir öfter Deine Gelenke weh oder bekommst Du oft Krämpfe?

Fühlst Du Dich häufig steif und verspannt?

Hast Du in letzter Zeit öfter Druckkopfschmerzen?

Ist Dein Appetit unregelmäßig?

Trinkst Du ausreichend?

An diesen Fragen kannst Du Dich orientieren, um festzustellen, ob Deine Vata-Energie noch im Gleichgewicht ist. Wenn Du 5 oder mehr Fragen eindeutig mit JA beantworten kannst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Dein Vata zu hoch ist und damit eine Vata-Störung vorliegt.

Wie kannst Du Dein Vata nun wieder in seine natürliche Balance bringen?

Der Ayurveda empfiehlt hier eine regelmäßige Lebensführung, insbesondere 3 regelmäßig eingenommene Mahlzeiten am Tag, die in Ruhe eingenommen werden sollten. Insbesondere solltest Du hier auf warme ölige, frisch gekochte Speisen achten. Die Nahrung sollte vorwiegend die Geschmacksrichtungen Süß, Sauer, Salzig enthalten. Empfohlene Gewürze sind Zimt, Kardamom, Kreuzkümmel, Ingwer, Gewürznelken, Senfkörner und nicht zu viel schwarzer Pfeffer. Anregende Genussmittel wie Kaffee, schwarzen oder grünen Tee oder Alkohol solltest Du vermeiden. Ich kann Dir jedoch sehr einen Tee mit Tulsi (heiliges Basilikum) sehr empfehlen, er hat eine sehr beruhigende Wirkung.

Des Weiteren solltest Du Dich warmhalten, wenn möglich eine Körperölung mit warmen Sesamöl vor der Dusche am Morgen durchführen, nicht zu viel Sport treiben, sondern für Ruhe und Entspannung sorgen. Sanfte Sportarten wie Yoga, Pilates, Tai Chi, Qi Gong oder ein Spaziergang in der Natur sind ideal. Gehe rechtzeitig ins Bett, gegen 22 Uhr, und sorge für ein entspannendes Abendritual, z.B. Tee trinken, Meditation, ruhige Musik hören oder eine Fussmassage mit warmen Sesamöl. 

Bei dieser Gelegenheit möchte ich Dir mein E-Book „Ernährung nach Ayurveda für hochsensible Menschen“ ans Herz legen. Hierin sind sowohl allgemeine als auch spezielle Ernährungsempfehlungen für besonders feinfühlige Menschen auch mit einigen Rezeptideen enthalten. Du bekommst es zum reduzierten Preis von 7,- €. Schau mal in meinem Shop vorbei: AyurTara-Shop.

Möchtest Du darüberhinaus noch eine persönliche Beratung? Für ein für Dich kostenfreies Kennenlerngespräch stehe ich Dir gerne zur Verfügung. Schau mal hier: https://ayurtara.com/kontakt/

In diesem Sinne eine entspannte Zeit!

Alles Liebe 

Annette

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Ein ayurvedisches Gedicht

Heute möchte ich mit Dir ein ayurvedisches Gedicht teilen, dass ich in meinen Trainingsunterlagen aus Indien vor kurzem gefunden habe. Verfasser ist unbekannt. Es hat mich sehr berührt, Dich auch?

Hymn to the healers (An Ayurveda Poem)

Seeking truth

We begin with prayer

To balance the earth, the fire and air.

Our cells respond. 

the blood like ancient rivers, flows back in to the cosmic sea

From which arose a wisdom

So old, so nurturing and sweet. 

Which assures the seeking heart

„you are exactly what you eat.“

The healer

Must at first be healed,

For the urgent task

(to make fate unsealed)

needs healers who touch the hearts and wounds:

As doctors, nurses and shamans

Make their rounds, we too must cure

The poisons of the ones who sleep –

Our Medicine is Earth, administered with love.

Let this forever be the oath we keep.

Take care then, 

and tend you fire well;

To burn the Ama

and escape the hell

of greed, curl hatred, jealousy and lust

To find the sacred beauty 

In which we trust ourselves.

Divine, we build cell by bone

This temple that contains the soul

and keeps it till we journey home.

 

… und nun der Versuch einer deutschen Übersetzung:

 

Loblied an die Heiler (Ein Ayurvedisches Gedicht)

Um die Wahrheit zu suchen

beginnen wir mit einem Gebet, 

um Erde, Feuer und Luft auszugleichen.

Unsere Zellen reagieren darauf.

Unser Blut wie alte Flüsse fliesst zurück ins kosmische Meer.

Daraus entsteht eine Weisheit, 

so alt, nährend und süß;

und dem suchenden Herz versichert

„Du bist genau das, was Du isst“.

Der Heiler muss zuerst selbst geheilt sein

für die dringende Aufgabe

(das Schicksal sichtbar zu machen)

brauchen wir Heiler, die die Herzen und Wunden berühren:

als Ärzte, Pfleger und Schamanen 

machen sie ihre Runden.

Wir müssen auch die Gifte heilen von denjenigen, 

die schlafen –

Unsere Medizin ist Erde, verabreicht mit Liebe.

Das ist der Eid, den wir ewig halten wollen.

Sorge gut für dich 

und halte Dein Feuer gut am Flackern,

um Ama zu verbrennen und der Hölle von Habgier, Feindschaft, Neid und Sinneslust zu entkommen.

Um die heilige Schönheit zu finden, in der wir uns gegenseitig vertrauen.

Göttlich bauen wir von Zelle zu Knochen diesen Tempel, der unsere Seele enthält und sie behält, bis wir nach Hause zurückkehren.

 

Namasté

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Chyavanprash – ein Booster fürs Immunsystem

Gerade jetzt zur kalten Jahreszeit, wo sich vermehrt Kapha bei gleichzeitigem Anstieg von Vata im Körper anreichert, ist unser Körper besonders anfällig für Erkrankungen im oberen Brustbereich wie Erkältungen und grippale Infekte. Das Immunsystem wird schwächer, wir brauchen mehr Kraft, um den klimatischen Bedingungen von Regen/Schnee, Wind und Kälte zu trotzen. 

Wenn Vitamine in der Ernährung in Form von frischem Obst und Gemüse nicht mehr ausreichen, hat der Ayurveda einen wirklichen Vitaminbooster, der für Erwachsene und Kinder gleichermassen geeignet ist: Chyavanprash. 

Chyavanprash, benannt nach Chyavana, einem alten Mann, der von den Götterärzten in einen agilen Jüngling verwandelt wurde, so die vedischen Schriften. 

Es besteht hauptsächlich aus der Frucht Amla und wird deshalb auch oft Amla-Mus genannt. Amla oder Amalaki, die indische Stachelbeere, emblica officinalis, ist eine Frucht mit hohem Vitamin-C-Gehalt. Sie hat einen vorwiegend sauren Geschmack, schmeckt aber auch süß, bitter, zusammenziehend und scharf. Sie senkt vor allem Pitta und Vata. Es ist das beste Rasayana, d.h. es trägt zur Verjüngung des Körpers und des Geistes bei, stärkt das Immunsystem, verringert die Säurebildung im Körper, gut für den Stoffwechsel und für Augenkrankheiten.

Neben Amla sind in Chyavanprash noch ca. 80 andere Zutaten enthalten wie beispielsweise Rohrohrzucker, Honig, Ghee, Pippali (langer Pfeffer), Kardamom, Safran, Zimt, indischer Lorbeer, Ashwagandha, Shatavari, Sandelholz und viele andere mehr. 

Zusammen ergibt es eine würzig süße Paste, die Du entweder direkt von einem Teelöffel einnehmen kannst oder Du vermischt sie in Tee oder Milch oder im Müsli/Frühstücksbrei. Auch als Brotaufstrich kannst Du sie einnehmen.

Ich nehme derzeit das Chyavanprash von Dabur, das ich mir aus Nepal mitgebracht habe. Es gibt aber auch einige Reformhäuser bzw. Online-Shops, wo Du Chyavanprash in Bio-Qualität bestellen kannst z.b. bei Amla Natur.

Komme gestärkt durch den Winter mit Ayurveda!

Mit Ayurveda durch den Winter

Jetzt ist es so richtig Winter, in Süddeutschland und Österreich liegt sehr viel Schnee. 

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Im Ayurveda sind wir seit dem 22. Dezember im späten Winter Shishira, der bis zum 21. Februar anhält. Wind, Wolken und Regen sorgen für Kälte und Feuchtigkeit. Es reichert sich immer mehr Kapha in der Natur und dem Körper an. Pitta ist jetzt ausgeglichen. Vata steigt an, deshalb ist auf eine Vata-reduzierende Ernährung- und Lebensweise geachtet werden.

– Iss keine leichten Nahrungsmittel

– Nimm keine kalte, scharfe, bittere und zusammenziehende Nahrungsmittel und Getränke zu Dir.

– Zu empfehlen sind süße, saure, salzige und ölig-fettende Nahrungsmittel. Rohrzucker, Honig, Reis, Öle, Ghee, heißes Wasser und Milch sorgen für ein langes Leben.  

Jetzt ist die Sonne auch ihrer nordwärtigen Bewegung, die die Dehydration der Natur bewirkt. Der Wind verringert nun immer mehr die Kraftreserven der Menschen. Dies führt zu einer hohen Infektanfälligkeit, Verschleimungen im oberen Brustbereich und Antriebsarmut, auch hervorgerufen durch das geringe Sonnenlicht. Halte Dich daher nicht lange im kalten Wind auf, bleib stattdessen zu Hause. Trage warme Kleidung. Empfehlenswert sind die Durchführung von warmen Ganz- oder Teilkörpermassagen (Abhyanga) und Schwitztherapien (Sauna).

Sofern Du bereits schon einen Infekt erwischt hast oder noch besser diesem vorbeugen willst, kann ich Dir die „goldene Wundermilch“ empfehlen:

Kurkumamilch 

Diese „Wundermilch“ hilft bei Erkältungen, Antriebsarmut und schützt vor vielen Krankheiten. Sie legt sich wie ein Schutzfilm im Mund- und Rachenraum und erschwert die Ausbreitung von Viren und Bakterien. 

Grundrezept für Kurkumamilch 

Du brauchst 300 ml Mandelmilch (oder andere pflanzliche Milch), 1,5 TL Bio-Kurkumapulver, 1 TL natives Kokosöl, 1 Messerspitze schwarzer Pfeffer, 1 Messerspitze zerstoßener Kardamom (ich nehme die Samen aus 3 Kapseln), 1 Messerspitze Zimt und etwas aufgeriebener frischer Ingwer oder getrockneter Ingwer, evtl. etwas Wasser zum Verdünnen und Agavendicksaft oder Honig zum Süßen. 

  1. Erwärme die Milch, bis sie noch gut trinkbar ist.
  2. Nimm sie dann vom Herd und gib die Gewürze und das
    Kokosöl hinein. Rühre alles kräftig um.
  3. Anschließend kannst Du zum Süßen noch etwas Agavendicksaft oder Honig hineingeben.

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Dieses Rezept findest Du in meinem E-Book „Ernährung nach Ayurveda für hochsensible Menschen“.

Bestellen kannst Du es in meinem Shop.

Stärkung Deines Selbst

Die Weihnachtstage sind vorbei… das Fest der (göttlichen) Liebe!!!! 

Hast Du die göttliche Liebe, die wir mit Jesu Geburt feierten, spüren können? Konntest Du Dich dafür öffnen?

Ich leider nicht!!! :-/ Ich war zu viel damit beschäftigt, die Bedürfnisse anderer zu erfüllen! Wohnung aufräumen, Essen vorbereiten, Kind beschäftigen (abseits von Fernsehen und iPad), weil Langeweile ja furchtbar ist!!! 😉 Vieles kam hoch aus der eigenen Herkunftsfamilie; der Situation mit einem leiblichen Vater, der nicht weiß, wie er sich mit seinem Sohn beschäftigen soll und nur sich und seinen trainierten Körper zur Schau stellt. Ein unzufriedenes Kind, das nicht weiß, wie es sich beschäftigen soll und nur an Mama hängt; die Geräuschkulisse auf engem Raum… und dazu noch meine Erwartungen, die sich mit diesem Fest verbinden.  Kurzum, es war ziemlich fordernd, mit all diesen Energien umzugehen, so dass mein Energie-Fass schnell überlief. Dies äußerte sich dann entweder in Tränenausbrüchen oder aber Wutanfällen, die ich trotz Achtsamkeit nicht kontrollieren konnte. 

Eins war mir wieder klar: ohne Möglichkeit von Rückzug und Auszeiten von menschlicher Gesellschaft, ohne äußerer Ruhe, ohne Achtung auf meine Bedürfnisse kann ich nicht in Liebe und Mitgefühl mit mir und anderen sein! Ich lasse zu, dass andere Menschen, auch das eigene Kind, ständig meine Grenzen überschreiten und tendiere dazu, die Stimmungen und Energien anderer auf mich zu nehmen, ohne eine energetische Neutralisation ermöglichen zu können. Mein energetischer Körper füllt sich dann immer mehr mit diesem dunklen Energierauch, bis er platzt!!! Ohne ein STOPP ist es nicht möglich, für seine Bedürfnisse und damit seine Selbstachtung einzustehen!!! Ich kann nicht erwarten, dass andere dies erkennen. Ich muss es tun!!! Doch an Tagen wie Weihnachten fällt es mir doch auch sehr schwer, der Harmonie zuliebe… Als hochsensibler Mensch ist mein ohnehin empfindsames Nervensystem sehr angespannt an diesen Tagen… Kennst Du das auch?

Und wie kann ich dem begegnen?        Mit Liebe meines Selbst, also SELBST-LIEBE, mit Mitgefühl, Geduld und Umarmungen meines Inneren Kindes. Ich bin für mich da. MÖGE ICH FRIEDEN UND HEILUNG FINDEN.

Eine AUSZEIT nehme ich mir in der ersten Januarwoche: ein wundervolles Meditations-Retreat mit dem wunderbaren Chökyi Nyima Rinpoche in Österreich!!!

Für Dich habe ich hier ein schönes Wunschgebet!!!

 

Mögest Du Dir ausreichend Zeit für Dich nehmen!

Buddhistischer Adventskalender

23 Tage sind vergangen, heute ist die heilige Nacht. Heute hat uns Gott mit der Geburt von Jesus gezeigt, dass das Licht und die Kraft Gottes in uns allen ist.  Und heute endet mein Adventskalender mit einem Zitat Buddhas. Lasse Dein Licht scheinen!

Ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest!

24. Dezember

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