Leben in Verbindung

Meine lieben AyurTara-Freundinnen,

besonders an Euch richte ich mich heute. In mir und um mich rum ist gerade so viel in Bewegung und das Bedürfnis, mich mehr mit Euch, Ihr hochsensiblen Frauen und Mütter zu verbinden. ❤

Ich bin selbst als hochsensible Frau und Mutter eines sehr besonderen hochsensiblen Sohnes immer wieder vor Herausforderungen gestellt, die sich noch dadurch verstärken, dass ich zudem noch alleinerziehend bin. Ich liebe meinen Sohn und möchte ihm die Freiheiten geben, ihm ein an seinen Bedürfnissen orientierten Leben zu ermöglichen. Er ist jetzt im letzten Kindergartenjahr und es kommt jetzt wiederholt vor, dass er nicht in den Kindergarten will, es Konflikte mit seinen Freunden gibt, er nicht mehr zu Geburtstagen will. Und in die Schule will er schon gar nicht… Er klagt über zu viele Kinder in der Gruppe, über den Krach, die Bestimmerei durch andere Kinder, besonders Alpha-Jungs. und dass er anders sei…. Wenn ich ihn mal zu Hause lasse, werde ich meinem Bedürfnis nach Ruhe und Alleinsein nicht gerecht. Ich bin dann wiederum durch seine Bedürfnisse nach gemeinsamen Aktivitäten so überreizt, dass ich es körperlich an Schmerzzuständen, Tinnitus und Erschöpfung merke. Kennst Du das auch?

Ich bespreche mit ihm auch meine Bedürfnisse nach Ruhe, um wieder in meine Kraft und Balance zu kommen. Die akzeptiert er dann auch, und es muss dann schon mal der Fernseher oder das Tablet als Babysitter herhalten… Mit sehr viel Kraftanstrengung krieg ich ihn dann auch zum Spielen, Buch anschauen oder bauen. Doch dann kommt immer wieder die Frage nach dem Fernseher…. Doch dann bin ich dann auch wieder so weit aufgeladen, dass ich mich wieder mit ihm beschäftigen kann. Doch wo bleibe ich mit meinen Interessen? Mit lesen, schreiben, meditieren, träumen? Ich merke dann einfach, dass eine zweite Bezugsperson fehlt. Ich nehme es an, so wie es ist. Irgendwas wird sich Gott bzw. das Universum schon dabei gedacht haben…

Wenn ich es buddhistisch betrachte, ist der jetzige Zustand, in dem ich mich befinde, das Ergebnis meiner Gedanken, Worte und Handlungen in der Vergangenheit. Und es stimmt: ich habe den Zustand, in dem ich mich jetzt befinde, selbst herbeigeführt. Ich bin allein dafür verantwortlich. Nicht die äußeren Umstände oder die Menschen, die mich in die Situation hereinbrachten (wie die Väter, in unserem Fall leiblicher und gefühlter Vater), sondern ich ganz allein. Was kann ich tun? Zuerst mal annehmen, dass es so ist wie es ist. Dann als nächsten Schritt kann ich verzeihen: den Menschen verzeihen und vor allem mir verzeihen. Ich verzeihe mir. Ich bin dankbar. Dankbar für alles, was ist. Für meine Herausforderungen, denn sie helfen mir, zu wachsen. Für meinen Sohn, denn er läßt mich die Welt durch seine Kinderaugen sehen. Für all die Konflikte mit den Menschen, denn sie haben mir geholfen, loszulassen. Und ich danke mir, dass ich immer wieder die Kraft und Liebe finde, weiterhin für mich und meinen Sohn da zu sein und nicht aufzugeben.

Ich liebe. Ich liebe meinen Sohn. Ich liebe alle, die mich unterstützen, wenn es mal wieder zu viel ist. Ich liebe auch alle, mit denen ich mich in Konflikten auseinandersetzen muss, denn sie helfen mir, ein Stück weiter zu mir selbst zu finden. Meinen Geist trainieren, Gefühle wie Wut, Missgunst, Eifersucht, Hass zu verringern. Ich liebe mich. Mit allen meinen Stärken und Schwächen. Liebe, denn sie ist das einzige, was zählt!!! Sie lässt uns weitermachen, neue Umstände zu schaffen, im kleinen wie im großen. Denn wir sind die Schöpfer unserer Welt!!!

Wenn wir freundlich, hilfsbereit, großzügig, liebevoll und einfühlsam mit unseren Mitmenschen, Tieren und der Natur umgehen, schaffen wir nicht nur für andere Momente des Glücks, sondern auch wir selbst werden Glück, Liebe und Harmonie erfahren und somit positive Umstände in unser Leben ziehen.

Herzliche Umarmung ❤

Eure Annette

 

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