Meditation für Hochsensible (Teil 1)

In der Meditation verbinden wir uns mit unserem Bewusstsein. Wir achten dabei insbesondere auf unseren Atem, der als „Prana“ pure Lebensenergie ist.

Solange wir atmen, leben wir. 

Solange wir atmen, haben wir die Möglichkeit, unser Leben in eine positive Richtung zu lenken. 

Solange wir atmen, können wir uns entscheiden, ob wir jedem Gedankengang in unserem Kopf folgen oder ob wir eine ruhige und ausgeglichene Geisteshaltung erlangen wollen.

Durch Meditation lernen wir, uns zu entspannen, zur Ruhe zu kommen. Insbesondere Ängste und depressive Gemütszustände können durch Meditation verringert werden.

 

Übung:

Als Vorbereitung sorge für einen möglichst störungsfreien Raum: keine Klingel, kein Telefon, keine Unterbrechungen durch die Familie oder sonstige MitbewohnerInnen.

Setz Dich ruhig auf ein Meditationskissen (wenn Du eins hast) oder auf einen Stuhl. Wenn Du ein Meditationskissen hast, setze dich mit gekreuzten Beinen, das rechte vor dem linken oder aber im Kniesitz. Wenn Du auf dem Stuhl sitzt, sitze auf der vorderen Hälfte des Stuhls mit leicht geöffneten Beinen, beide Fußsohlen stehen fest verankert auf dem Boden.

Der Rücken ist gerade, das Kinn leicht angezogen. Die Hände ruhen mit nach oben geöffneten Handflächen im Schoß, die rechte ruht auf der linken.

Nun nimm 3 tiefe Atemzüge bis in den Bauch hinein, um bei Dir selbst anzukommen. Nimm wahr, wie der Atem durch die Nase einströmt und den Brustkorb und Bauchraum ausfüllt. Die Bauchdecke wölbt sich dabei leicht nach vorn. Halte einen Moment den Atem an, dann lässt Du den Atem wieder ausströmen und beobachte, was mit Deinem Körper passiert. Die Bauchdecke senkt sich wieder, der Brustkorb leert sich, die verbrauchte Luft gelangt wieder durch den leicht geöffneten Mund nach außen. Wiederhole diesen Vorgang noch ein paar Male und beobachte dabei Deinen Körper. Beim Einatmen gelangt frische Luft in Deine Körperzellen, beim Ausatmen gelangt verbrauchte Luft wieder nach außen.

Wenn die Aufmerksamkeit von Deinem Körper weg zu Deinen Gedanken geht, stelle es fest und lasse diese weiterziehen wie Wolken am Himmel, die sich ständig verändern und komme wieder sanft zurück zu Deinem Atem und Deinem Körper. Nehme wahr, was ist, vielleicht erlebst Du sogar eine Leichtigkeit und Frische in Deinem Geist.

Versuche dies täglich für ca. 3 bis 5 Minuten, nach und nach kannst Du Deine Meditationszeit ausweiten.

Im zweiten Teil werde ich eine buddhistisch orientierte Meditation vorstellen, die besonders dazu geeignet ist, die bei uns Hochsensiblen auftauchenden Ängste und geistigen Erschöpfungszustände zu verringern bzw. zu entfernen.

2 Kommentare zu „Meditation für Hochsensible (Teil 1)

    1. Liebe Elke,
      ja, eine einfache Übung, die eigentlich jede(r) täglich durchführen kann. Ausreden wie „keine Zeit“ gelten nicht, da man 5 Minuten am Tag immer mal einschieben kann, und sei es auf dem „stillen Örtchen“… 😉

      Gefällt 1 Person

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